Die kommende Season von „Diablo IV“ trägt den Namen Season der göttlichen Intervention und erscheint am 11. Dezember. Blizzard Entertainment kündigte umfangreiche spielerische Anpassungen an, die den Umgang mit Gegnern und Gegenständen deutlich verändern sollen.
Im Mittelpunkt stehen neue Aktivitäten rund um die Geringen Übel, die verstärkt nach Sanktuario drängen, sowie tiefgreifende Überarbeitungen bei Ausrüstungssystemen und Monsterverhalten.
Die Season führt Azmodan erneut in die Handlung ein. Zusammen mit Belial, Andariel und Duriel nutzt er die Unruhe, die durch Akarats unerwartete Rückkehr entstanden ist, um Sanktuario zu verwüsten. Im Verlauf der Aktivitäten greifen Spielende auf Alptraum-Affixe zurück, die als Grundlage für den Erhalt göttlicher Gunst dienen.

Gegnerverhalten und Rollenverteilung der Monster wurden für die Season umfassend überarbeitet. Die Anpassungen sollen Feinde gefährlicher und deutlicher unterscheidbar machen, wodurch Konfrontationen stärker von situativer Strategie geprägt sind.
Auch die Gegenstandssysteme erhalten mehrere Neuerungen. Das Härtungssystem ermöglicht es, Affixe gezielt aus Härtungsrezepten auszuwählen und damit die Entwicklung der Ausrüstung direkter zu steuern. Ergänzend verbessert die Vollendung die Qualität von Gegenständen, indem etwa Basisschaden, Rüstungswerte oder Widerstände angehoben werden.

Mit der Heiligung steht darüber hinaus ein weiteres Aufwertungsverfahren bereit. Die Macht der Hohen Himmel erlaubt eine zusätzliche, besonders starke Verbesserung eines Gegenstands. Je nach Ergebnis kann eine weitere legendäre Eigenschaft entstehen, ein Affix ersetzt, ergänzt oder verstärkt werden. In seltenen Fällen führt der Vorgang dazu, dass Ausrüstungsteile unzerstörbar werden.
Eine Erweiterung erhält zudem die sogenannte Seasonreise, die sich nun zu einem mehrstufigen Seasonrang entwickelt. Um in den nächsten Rang aufzusteigen, ist zunächst ein Finaldungeon abzuschließen. Als Gegenleistung stehen gesteigerte Herausforderungen und hochwertigere Belohnungen in Aussicht.
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