Blizzard Entertainment hat mit dem „Diablo Spotlight“ das 30. Jubiläumsjahr der Reihe offiziell gestartet. In einer Präsentation stellte das Entwicklerteam umfangreiche Inhalte und Erweiterungen für „Diablo IV“, „Diablo Immortal“ sowie „Diablo II: Resurrected“ vor.

Noch am Tag der Ausstrahlung erschien mit „Reign of the Warlock“ ein großes Update für „Diablo II: Resurrected“, das erstmals seit mehr als 25 Jahren eine neue spielbare Klasse in das Spiel einführt.

Zentrales Element des Jubiläumsjahres ist die Einführung der Hexenmeister-Klasse in allen drei aktuellen Titeln. Die Figur tritt als finsterer Zauberer auf, der die Mächte der Hölle kanalisiert. Jede Version der Klasse spiegelt ein anderes Zeitalter von Sanktuario wider. Während frühere Inkarnationen ihre dämonischen Kräfte kontrolliert einsetzen, zeigt sich die Ausprägung in „Diablo IV“ als besonders verdorbene und gefährliche Variante im Zeitalter des Hasses.

Das Spotlight markiert laut Blizzard den Auftakt für ein umfangreiches Veröffentlichungsjahr. Bis zur „BlizzCon 2026“ im September sollen weitere größere Updates und Inhalte folgen.

Neue Inhalte für Diablo II, Diablo Immortal und Diablo IV

Für „Diablo II: Resurrected“ ist das Update „Reign of the Warlock“ ab sofort verfügbar. Neben der neuen Hexenmeister-Klasse, die Dämonen beschwören, binden und verwandeln kann, führt das Update zusätzliche Endgame-Herausforderungen ein. Spieler können spezielle Verbrauchsgegenstände verdienen und selbst bestimmen, welche Akte terrorisiert werden. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad erhöhen sich auch die Belohnungen. Wer in terrorisierten Akten auf dem Schwierigkeitsgrad „Hölle“ Bosse besiegt, kann mystische Statuen freilegen. Werden alle fünf kombiniert, schaltet dies einen besonders anspruchsvollen Kampf gegen die Kolossalen Uralten frei. Ergänzend integriert das Update Komfortfunktionen wie Beutefilter, zusätzliche Beutetruhenfächer sowie ein Chronik-System zur Nachverfolgung von Schatzsuchen und Meilensteinen.

Für „Diablo Immortal“ stellte Blizzard eine Roadmap für 2026 vor. Im Verlauf des Jahres soll Andariel, die Herrin der Qual, zurückkehren. Zudem ist die Einführung der Hexenmeister-Klasse für den Sommer 2026 geplant. Diese Variante greift auf verbotene Vizjerei-Magie zurück und kontrolliert Dämonen wie den Seelenverschlinger. Weitere angekündigte Inhalte umfassen eine neue Zone, Kampagnen-Updates sowie Kooperationen mit anderen Marken. Darüber hinaus kehrt die aus „Diablo II“ bekannte Stadt Lut Gholein zurück, die in einen chaotischen Gewöhnlichen Bezirk und einen unheimlichen Hohen Bezirk gespalten ist.

Mit „Diablo IV: Lord of Hatred“ erscheint am 28. April eine neue Erweiterung für „Diablo IV“. Die Handlung führt erneut nach Sanktuario, wo der Einfluss Mephistos, des Herrn des Hasses, wächst. Neben überarbeiteten Gameplay-Systemen werden zwei neue Klassen eingeführt: der Paladin, der mit der Macht des heiligen Lichts kämpft, sowie der Hexenmeister, der in dieser Version mit Ketten, Flammen und zerstörerischer Höllenenergie agiert. Am 5. März um 23:00 Uhr MEZ soll die Hexenmeister-Klasse in einem separaten Entwickler-Stream auf den offiziellen „Diablo“-Kanälen bei YouTube und Twitch näher vorgestellt werden.

Darüber hinaus werden neue Endgame-Systeme implementiert. Kriegspläne erlauben individuell anpassbare Aktivitätspfade, während die Echos des Hasses mit stetig steigenden Gegnerwellen zusätzliche Herausforderungen bieten. Schauplatz des finalen Konflikts gegen Mephisto ist die neue Region Skovos, eine von mediterranen Landschaften inspirierte Gegend mit neuen Figuren, Quests und Monstern.

„Reign of the Warlock“ für „Diablo II: Resurrected“ ist ab sofort erhältlich. „Diablo IV: Lord of Hatred“ erscheint am 28. April. Die neue Hexenmeister-Klasse für „Diablo Immortal“ ist für Sommer 2026 angekündigt. Weitere Inhalte sollen bis zur „BlizzCon 2026“ folgen