Mittlerweile hat sich Deacon bestens mit dem nördlichen Teil von Oregon vertraut gemacht. Er pflegt Kontakte zu den Anführern beider Camps und begegnet zunehmend häufiger den Forschern von NERO. Plötzlich durchbricht das laute Dröhnen eines Helikopters die Stille der Landstraße. Der Hubschrauber scheint in unmittelbarer Nähe landen zu wollen. Folgt dem Geräusch und findet heraus, wo der Helikopter landet.

Schnell bemerkt Deacon, dass sich die NERO-Forscher gehörig verschätzt haben: Eine Horde Freaker stürmt den Landeplatz, wodurch die Forscher ihre Mission überstürzt abbrechen müssen. Zurück bleiben zwei große Kisten, eine schwarz, eine weiß.

Bleibt verdeckt und wartet geduldig, bis der Großteil der Freaker-Horde dem Hubschrauber folgt. Einige wenige Schwärmer verbleiben allerdings in der Nähe der Kisten. Schleicht euch vorsichtig heran, um unnötigen Lärm zu vermeiden. Verzichtet auf laute Waffen, es sei denn, eure Pistole oder euer Gewehr besitzt einen Schalldämpfer – ansonsten zieht ihr möglicherweise die Horde wieder an.

Nachdem ihr die verbliebenen Freaker ausgeschaltet habt, nähert euch den Kisten und der Zielmarkierung. Als ihr euch ein dort liegendes Funkgerät schnappen wollt, taucht plötzlich ein Kriecher auf und entwendet es euch.

Der flinke Dieb fordert eure volle Aufmerksamkeit. Rennt ihm hinterher, bleibt aber geduldig, da er flink ist und sich immer wieder im selben Gebiet aufhält. Nachdem ihr ihn endlich erledigt habt, könnt ihr ihm das Funkgerät wieder abnehmen und zu eurem Motorrad zurückkehren, wo euch eine Zwischensequenz erwartet.

Mission: „Ein Mädchen wie du“ – Deacons Vergangenheit mit Sarah

Während einer kurzen Rückblende erfahrt ihr mehr über die erste Begegnung zwischen Deacon und Sarah. Die Szene läuft größtenteils automatisch ab. Gegen Ende kommt es allerdings zu einem kleinen Kampf, den ihr selbst bestreitet, aber nicht gewinnen könnt. Sarah greift schließlich helfend ein.

Mission: „Schön blutig“ – Jagd auf Limbo bei Three Fingered Jack

Diese Mission gehört zur übergeordneten Questreihe „Kopfgeldjäger“. Fahrt zurück ins Hot Springs-Camp und sucht Tucker auf. Sie informiert euch über einen Angriff auf Camp-Mitglieder und beauftragt euch, Limbo bei Three Fingered Jack auszuschalten.

Limbo versteckt sich zusammen mit einigen Banditen in einem kleinen, gut bewachten Lager. Frontal hinein zu stürmen ist zwar möglich, aber riskant und unnötig schwierig. Stattdessen parkt euer Motorrad frühzeitig abseits und nähert euch vorsichtig dem Lager. Links der Straße findet ihr einen großen Felsen, hinter dem ihr Deckung nehmen könnt. Schleicht euch von dort aus am linken Zaun entlang und sucht einen versteckten Felsspalt, durch den ihr ungesehen ins Lager eindringen könnt. Achtung: Überall in den hohen Büschen liegen Bärenfallen versteckt. Schaltet diese vorsichtig aus.

Innerhalb des Lagers solltet ihr versuchen, Wachen mit Steinwürfen abzulenken und leise auszuschalten. Gelingt das, gelangt ihr unentdeckt zum großen Turm. Doch spätestens dort werdet ihr wahrscheinlich entdeckt, da sich mehrere Wachen und ein Scharfschütze im Turm aufhalten. Stürmt daher möglichst schnell nach oben, sucht Deckung und erledigt Limbo rasch mit präzisen Schüssen. Tucker benötigt einen Beweis, daher solltet ihr Limbo – falls ihr ihn aus der Distanz erledigt – anschließend aufsuchen, um euch den Beweis an seiner Leiche zu holen.

Verlasst das Lager vorsichtig. Solltet ihr zuvor nicht alle Gegner ausgeschaltet haben, könnten sie euch aufhalten. Es lohnt sich, das kleine Lager nahe dem Turm nach nützlichen Gegenständen abzusuchen. Anschließend könnt ihr zurück zu Tucker ins Hot Springs-Camp fahren und euch eure verdiente Belohnung abholen.

Sie war eine von uns

Im Nordwesten, nahe des Friedhofs, wartet eine emotionale Aufgabe auf euch: Vor der großen Statue am Haupteingang liegt noch immer die Leiche eurer Gefährtin Alvarez. Euer Ziel in der Mission „Sie war eine von uns“ besteht darin, ihre sterblichen Überreste zu verbrennen. Doch das gestaltet sich schwieriger als erwartet – in der näheren Umgebung ist kein Benzinkanister zu finden, und ein Molotowcocktail reicht für das Feuer nicht aus.

Woher ihr das Benzin holt, bleibt euch überlassen. Klar ist nur, dass ihr es zu Fuß heranschaffen müsst. Während ihr auf dem Motorrad keinen Kanister transportieren könnt, findet ihr im Hauptquartier zuverlässig einen. Der Weg dorthin ist zwar nicht der kürzeste, doch lässt sich bei Tageslicht ohne große Gefahren meistern – bedenkt dabei lediglich, dass ein direkter Abstieg über die Klippen nicht möglich ist.

Sobald ihr den Kanister bei Alvarez abgelegt habt, nehmt einige Schritte Abstand und feuert einen Schuss darauf ab. Der Kanister explodiert und entzündet die Leiche. Wartet, bis sie vollständig verbrannt ist – damit gilt die übergeordnete Hauptquest „Jagd auf Leon“ als komplett abgeschlossen.

Marion Forks – infiziertes Gebiet

Die Mission „Marion Forks – infiziertes Gebiet“ ist Teil der Storyline „Infizierungsbeseitiger“ und verlangt von euch, fünf Nester in einem verseuchten Abschnitt im Norden der Karte zu eliminieren. Die Gegend liegt an einer Kreuzung zweier Landstraßen und ist ziemlich unübersichtlich.

Kommt ihr aus östlicher Richtung, findet ihr das erste Nest in einem Backsteingebäude direkt an der Straße. Werft einfach einen Molotowcocktail durch das Fenster im ersten Stock, aus dem Geäst herausragt – das reicht aus, um das Nest in Flammen aufgehen zu lassen.

Das zweite Nest entdeckt ihr etwas versteckt: Nordwestlich des ersten Gebäudes steht ein flacher, weiß gestrichener Bau nahe einer hohen Scheune. Nest Nummer drei liegt den Kiesweg hinauf, den ihr erreicht, wenn ihr an der Hauptstraße das Backsteingebäude passiert. Oben steht ein Holzhäuschen mit dem nächsten Nest.

Für das vierte Nest überquert ihr die eingestürzte Brücke zur Tankstelle, die sich ebenfalls an der Hauptstraße befindet. Das fünfte und letzte Nest ist in einem Holzhaus versteckt, das ihr findet, wenn ihr weiter Richtung Kirche marschiert. Gegenüber der Schule führt eine kleine Straße bergauf – im ersten Haus dieser Straße ist das Ziel zu finden.

Bear-Creek-Hinterhaltcamp

In „Bear-Creek-Hinterhaltcamp“ ist eure Aufgabe klar: Vernichtung. Die Mission bringt euch in den Nordwesten, wo ihr ein Hinterhaltcamp von insgesamt 15 Gegnern befreien müsst. Der direkte Zugang über den Haupteingang ist allerdings keine Option – ein blockiertes Fahrzeug versperrt den Weg, dazu bewacht ein Scharfschütze die Stelle, den ihr von der Holzbrücke aus nicht erreichen könnt.

Um ins Lager zu gelangen, müsst ihr euch links halten und dem kleinen Bach folgen. Doch Vorsicht: Dort erwarten euch Gegner und mehrere Bärenfallen. Bewegt euch schnell hindurch und sucht Deckung an der angrenzenden Mauer. Sobald ihr im Camp seid, erwarten euch Gefechte aus mehreren Richtungen.

Arbeitet euch weiter ins Zentrum vor, wo ihr auf den Scharfschützen trefft. Entweder lockt ihr ihn aus seiner Deckung oder schleicht euch direkt an ihn heran. Danach wendet euch dem zentralen Gebäude zu – es liegt auf einem erhöhten Felsen und ist von einem niedrigen Holzzaun umgeben. Nutzt Granaten oder Rohrbomben, falls ihr welche habt, denn die Gegner stehen hier oft eng beieinander, was Explosivwaffen besonders effektiv macht.

Sobald ihr alle Feinde ausgeschaltet habt, durchsucht das zentrale Haus. Der Zugang zum Bunker liegt dahinter, am Fuß eines hohen Felsens im nordwestlichen Teil des Camps. Unten angekommen, findet ihr auf dem Schreibtisch die Dokumente, die ihr untersuchen müsst, um die Mission abzuschließen.

Weiter geht es mit "Ein Mädchen namens Lisa" in "Days Gone".