Mit der Erweiterung „Lord of Hatred“ erreicht die Geschichte von „Diablo IV“ einen neuen Höhepunkt. Blizzard stellt neue Klassen, eine zusätzliche Region sowie weitreichende Gameplay-Überarbeitungen vor.
Blizzard hat umfangreiche Details zur kommenden Erweiterung „Diablo IV: Lord of Hatred“ veröffentlicht. Inhaltlich knüpft das Add-on an das sogenannte Zeitalter des Hasses an, in dem die Legionen der Hölle ungehindert nach Sanktuario vordringen. Im Mittelpunkt steht Mephisto, dessen lang vorbereiteter Plan die Menschheit an den Rand der Vernichtung führt. Die Handlung beschreibt, wie sich die Ereignisse zuspitzen, während das Große Übel den Becken der Schöpfung immer näherkommt. Um die drohende Katastrophe abzuwenden, ist der Wanderer gezwungen, ein Bündnis mit einer ungewöhnlichen Verbündeten einzugehen. Diese Allianz entsteht aus Notwendigkeit und ist von Misstrauen geprägt.
Mit „Lord of Hatred“ erweitert Blizzard das Klassensystem von „Diablo IV“. Der Paladin kehrt als spielbare Klasse zurück und kombiniert Hammer, Schild und heiliges Licht. Zu seinen Fähigkeiten zählen unter anderem Gesegneter Hammer, verschiedene Auren, Feuereifer und Himmelsfuror. Ergänzt wird das Repertoire durch göttliche Verwandlungen wie die Gebietergestalt. Der Paladin ist bereits im Rahmen des Vorverkaufs spielbar. Darüber hinaus wurde eine weitere neue Klasse angekündigt, die sich laut Blizzard im Verborgenen entwickelt und ihre volle Stärke mit der Veröffentlichung von „Lord of Hatred“ im April entfalten soll.

Die Erweiterung führt außerdem in eine neue Region namens Skovos. Dieses Gebiet gilt als die erste Zivilisation von Sanktuario und als frühere Heimat von Lilith und Inarius. Heute wird Skovos vom Orakel sowie der Königin der Amazonen beherrscht. Die Region vereint vulkanische Küsten, verlassene Tempelanlagen und vom Meer gezeichnete Ruinen. Spieler treffen dort auf neue Dämonen, Dungeons und erzählerische Hintergründe, die die Geschichte von Sanktuario weiter vertiefen.
Auf spielmechanischer Ebene bringt „Lord of Hatred“ laut Blizzard die umfassendsten Überarbeitungen seit dem Start von „Diablo IV“. Der Fertigkeitsbaum wurde neu strukturiert, erhält höhere Obergrenzen und zusätzliche klassenspezifische Varianten. Ein neuer Beutefilter soll gezieltes Sammeln von Ausrüstung erleichtern. Die Herstellung wird durch die Rückkehr des Horadrimwürfels erweitert. Zudem führt Blizzard ein Talismansystem ein, das Builds mit Setboni ergänzt. Das Endgame wird stärker durch von Spielern entwickelte Kriegspläne geprägt. Mit dem „Echo des Hasses“ kommt ein Modus hinzu, der endlose Wellen dämonischer Gegner bietet. Ergänzend wurde eine ruhigere Aktivität integriert: In den Gewässern von Sanktuario ist nun auch Angeln möglich.

Blizzard bietet die Erweiterung in mehreren Editionen an. Alle Versionen von „Lord of Hatred“ beinhalten den sofortigen Zugriff auf „Vessel of Hatred“, die erste Erweiterung von „Diablo IV“. Die Deluxe- und Ultimate-Editionen enthalten zusätzliche Inhalte wie Gefährten, Reittiere, Rüstungssets, kosmetische Gegenstände und Platin.
Darüber hinaus wurde die „Diablo IV: Age of Hatred“-Kollektion angekündigt. Diese umfasst das Basisspiel sowie beide Erweiterungen und richtet sich an neue Spieler. Enthalten sind acht spielbare Klassen, darunter der Paladin und der Geistgeborene. Die Inhalte führen durch Regionen wie Nahantu, Skovos und weitere Gebiete der Spielwelt. Nach Abschluss der Kampagne erwartet die Spieler ein anspruchsvolles Endgame mit vollständigem Cross-Play und plattformübergreifendem Fortschritt.
Vorbesteller von „Lord of Hatred“ erhalten neben dem frühzeitigen Zugang zur Paladin-Klasse zusätzliche Vorteile. Dazu zählen ein weiteres Fach für Beutetruhen, zwei zusätzliche Charakterplätze sowie drei Dekorationsgegenstände aus „World of Warcraft“.
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