Diese Questreihe in "Assassin's Creed: Valhalla" steht euch zur Verfügung, nachdem ihr Sigurd in Sudseaxe aus den Fängen von Ordensmitglied Paladin Fulke befreit und in der Stadt Eoforwic drei weitere Mitglieder des Ordens getötet habt. Die Nachricht über Eivors Taten hat schließlich auch Halfdan im hohen Norden erreicht. Der Jarl ruft euch zu sich, um über die Zukunft seiner Ländereien zu sprechen. Reist dafür in die Region Eoforwicscir, zu Anleifs Ausblick, einem Aussichtspunkt im Nordosten. Folgt den Kampfspuren, die sich direkt hinter dem Synchronisationspunkt den Hügel hinaufziehen.

Krieg im Norden

Wenn ihr dem Pfad folgt und anschließend dem Bachverlauf in nördlicher Richtung folgt, erreicht ihr das provisorische Lager von Halfdans Armee. An der Klippe trefft ihr auf Faravid, einen erfahrenen Krieger, dessen Auftreten sofort Eindruck macht. Kurz nach eurer Ankunft greifen Pikten an – Nahkämpfer nähern sich eurer Position, während Bogenschützen von der gegenüberliegenden Schluchtseite das Feuer eröffnen. Um euch nicht in einer schlechten Position wiederzufinden, solltet ihr rasch auf die andere Seite wechseln und dort die Fernkämpfer ausschalten, bevor ihr euren eigenen Leuten im Nahkampf zur Hilfe eilt.

Nach dem Gefecht reist ihr gemeinsam mit euren Verbündeten zur südwestlichen Stadtmauer von Doncaester. Euer Ziel liegt in der Festung am höchsten Punkt der Stadt. Nehmt die steinernen Treppen oder den Aufzug, folgt der Menschenmenge in die Halle und begegnet dort Halfdan. Nachdem ihr dem Gespräch beigewohnt habt, folgt ein Treffen auf dem Turm der Festung, wo der Jarl euch seine wahren Absichten mitteilt und euch mit einer wichtigen Aufgabe betraut.

Ehre hat zwei Schneiden

Halfdan hegt den Verdacht, dass Faravid nicht mit offenen Karten spielt. Ihr sollt Beweise für dessen Verrat sammeln. Euer nächstes Ziel ist Alortun, ein kleiner Ort nordwestlich von Doncaester, südöstlich der Zaubererhöhle. Dort sprecht ihr mit Faravid, der euch im Anschluss zur Bekämpfung von Pikten aufruft. Wenn ihr euch für den Schleicheinsatz entscheidet, beginnt am besten mit den Wachen, die auf den oberen Felsvorsprüngen stationiert sind. So verschafft ihr euch zunächst einen taktischen Vorteil.

Setzt regelmäßig Odins Sicht ein, um weitere Feinde ausfindig zu machen, die sich im Gelände versteckt halten. Mit Geduld und Präzision könnt ihr einen Großteil der Angreifer lautlos beseitigen. Euer Weg führt euch schließlich zur Zaubererhöhle, in der sich neben der Quest auch ein Schatz Britanniens versteckt. Tötet die Piraten im Innern der Höhle, um Hinweise auf einen Unterstützer der Pikten zu erhalten.

Nach dem Verlassen der Höhle beginnt die Verfolgung flüchtender Späher. Reitet ihnen hinterher und erledigt sie, bevor sie Verstärkung holen können. Anschließend begleitet ihr Faravid zu einem versteckten Lager in der Nähe. Wenn ihr die Späher rechtzeitig erledigt habt, lässt sich das Lager unauffällig betreten. Doch unabhängig davon wird es früher oder später zu einem Kampf kommen, sobald eure Verbündeten eingreifen.

Durchsucht das Lager nach einem Soldaten mit einem Schlüssel. Dieser öffnet die Tür zum inneren Bereich, in dem sich der Anführer versteckt hält. Auch dort wird ein weiterer Schlüssel benötigt, um den Turm zu betreten. Wenn ihr leise vorgeht, könnt ihr den Anführer mit einem Attentat eliminieren, allerdings nur, wenn eure Ausrüstung und Runen gut auf Heimlichkeit ausgelegt sind. Ist er besiegt, folgt ein letztes Gespräch mit Faravid und dieser Abschnitt der Geschichte endet.

Weg in den Abgrund

Nach eurer Rückkehr nach Doncaester trefft ihr erneut auf Halfdan, der sich zunehmend von Misstrauen und Krankheit beeinflussen lässt. Er verdächtigt mittlerweile selbst seine engsten Vertrauten. Ihr müsst nun selbst entscheiden, ob ihr dem Jarl von Faravids Verhalten berichtet oder nicht. Diese Entscheidung hat keine langfristigen Auswirkungen, beeinflusst jedoch, wie die betroffenen Charaktere künftig mit euch umgehen.

Zwei neue Quests stehen nun bereit: die eine führt euch zu Faravid im Heidellager, die andere zu Moira, Halfdans Heilerin. Um mehr über Halfdans Zustand zu erfahren, besucht Moiras Hütte beim südöstlichen Stadttor. Dort findet ihr eine Notiz, die euch nach Wyke führt, einem kleinen Ort im Nordosten von Eoforwicscir. Im Nordwesten der Siedlung steht ein Haus, vor dem sich ein aufgebrachter Mob versammelt hat. Sprecht mit dem Wortführer und vertreibt die Menge. Ein gezielter Warnschuss oder ein kurzer Kampf reicht aus, um das Problem zu lösen.

Danach geht es zu Halfdan, der sich in den westlichen Ruinen aufhält. Dort trefft ihr auf seinen verletzten Späher, den ihr auf den Armen nach unten bringen müsst. Anschließend folgt ihr Halfdans Hund zu einem alten Tempel. Nutzt Odins Sicht, um dort den Zielpunkt zu markieren. Im Inneren findet ihr eine brüchige Holzplatte, unter der sich ein geheimer Zugang verbirgt. Zerschlagt sie und klettert in die Tiefe.

Im unterirdischen Bereich taucht ihr durch ein Wasserbecken und gelangt in einen Raum mit einem Ölgefäß. Nehmt es mit und sprengt damit die Wand im nächsten Abschnitt. Gemeinsam mit Halfdan stemmt ihr schließlich eine verschlossene Tür auf, betretet den Raum dahinter und nehmt den Schlüssel vom Tisch. Damit öffnet ihr die letzte Tür in diesem Abschnitt.

Am Ende müsst ihr Halfdan beim Richten über einen Mann namens Ulf begleiten. Welche Entscheidung ihr dabei trefft, hat wie so oft keinen Einfluss auf den Verlauf der Hauptgeschichte – sie bleibt vielmehr eine persönliche Wahl, wie Eivor sich in einer moralisch schwierigen Situation verhält.

Die Söhne Eoforwics

Faravid bittet euch nun, ihn bei einem besonderen Unterfangen zu begleiten, um Halfdan seine Loyalität zu beweisen. Reist hierfür zum Heidelager östlich von Eoforwic und sprecht mit dem stolzen Nordmann. Im Anschluss folgt ein kleiner Wettkampf: ein Wettreiten zurück nach Eoforwic, direkt nach einem kräftigen Schluck Met. Das Rennen ist nicht besonders schwer – haltet euch links und bleibt auf der befestigten Straße, dann habt ihr gute Chancen, als Erster das Ziel zu erreichen. Nach dem Rennen geht es erneut hoch zu Ross, diesmal gemeinsam mit Faravid, zum nächsten Treffpunkt in der Nähe der Stadt.

Am Ziel angekommen, steht eine Entscheidung an: Wollt ihr der Wahrheit die Ehre geben und sagen, dass Halfdan von dem Angriff nichts weiß, oder behauptet ihr, dass der Jarl informiert ist? Wie üblich bei Assassin’s Creed: Valhalla beeinflusst diese Entscheidung den weiteren Verlauf der Handlung nicht wesentlich. Doch Faravid zeigt sich unzufrieden, wenn ihr euch für Ehrlichkeit entscheidet, während eine Lüge ihn eher milde stimmt – das Verhältnis zu ihm hängt also eher vom persönlichen Moralverständnis ab.

Sucht im Anschluss den Stallbereich auf, wo ihr Hjör antrefft. Mit ihm besprecht ihr die gefälschten Befehle, die im Namen des Königs ausgestellt wurden. Es kommt zu einer kurzen Prügelei, in der ihr die Angreifer aufmischen müsst. Danach habt ihr die Wahl: Entweder sprecht ihr noch mit Ljufvida über die jüngsten Ereignisse oder ihr macht euch direkt auf den Weg zur königlichen Halle, um das Gespräch mit König Ricsige zu führen und die nächsten Schritte einzuleiten.

Anmaßungen und Ehre

Faravid ist es gelungen, ein Heer zusammenzustellen – bereit, die Pikten mit Ricsiges Hilfe anzugreifen. Reist erneut nach Norden, zum Stenwege-Lager, und nehmt dort erneut Kontakt mit Faravid auf. Gemeinsam mit dem Heer zieht ihr weiter und sprecht bei nächster Gelegenheit mit Ljufvida. Die finale Schlacht der Questreihe steht unmittelbar bevor: die Belagerung von Veste Magon.

Der erste Abschnitt des Angriffs endet an einer unüberwindbar scheinenden Mauer. Doch mithilfe von gezielten Schüssen auf die Halterungen der Leitern bringt ihr diese zu Fall und eure Verbündeten können die Verteidigungslinie überwinden. Beim zweiten Hindernis müsst ihr selbst Hand anlegen: Klettert auf die feindlichen Mauern und zerstört dort die Verteidigungsanlagen, bevor ihr von innen das Tor öffnet.

Die dritte Barriere besteht aus einer hölzernen Mauer, die sich mit einem nahen Ölgefäß in Flammen aufgehen lässt. Das Gefäß findet ihr in der Nähe eines Kriegsgeräts, also haltet die Augen offen. Sobald diese letzte Verteidigung durchbrochen wurde, könnt ihr euch auf die Zugbrücke stürzen, diese absenken und den Innenhof sichern.

Im darauffolgenden Kampf gegen die angreifenden Feinde empfiehlt es sich, auf Fernkampfwaffen mit Feuer- oder Gifteffekten zu setzen. So verhindert ihr, dass die Pikten den Rammbock einsetzen können. Ricsige selbst kann entweder mit einem gut platzierten Schuss aus dem Kriegsgerät oder im direkten Duell überwältigt werden – in jedem Fall endet hier sein Verrat.

Von Blut und Banden

Nachdem der König von Nordumbrien entlarvt und besiegt wurde, scheint der Einfluss des Ordens der Ältesten in dieser Region gebrochen. Es ist an der Zeit, nach Eoforwic zurückzukehren und das Kapitel um Halfdan und Faravid abzuschließen. Sprecht dort mit Moira, die euch verrät, wo sich die beiden Männer aufhalten – ihr findet sie schließlich auf dem Wehrgang hinter der königlichen Halle, wo sie sich in ein vertrauliches Gespräch vertieft haben.

In der abschließenden Szene habt ihr die Wahl, wie ihr mit dem schwelenden Konflikt zwischen Halfdan und Faravid umgehen wollt. Wenn ihr euch für Faravid einsetzt und Halfdan überzeugt, dass er sich geirrt hat, bleibt Faravid am Leben, verlässt jedoch die Region – enttäuscht, aber frei. Doch wenn ihr ihn konfrontiert und euch dem Kampf stellt, tötet Eivor den Krieger, was Halfdan als gerechte Strafe ansieht.

Ob Faravid Halfdan bewusst vergiftet hat, bleibt ungeklärt – die Hinweise sind widersprüchlich. Vielleicht war es Unwissen, vielleicht ein stiller Verrat. Doch egal, wie ihr entscheidet: Die politischen Verhältnisse in Eoforwicscir werden durch eure Taten dauerhaft geprägt.

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