Im Gebiet Scrobbescir erwartet euch die nächste Etappe im Ringen um neue Bündnisse in England in "Assassin's Creed: Valhalla". Ivar treibt seine Pläne gegen den britonischen König Rhodri voran, während Eivor und Bischof Deorlaf versuchen, mit Diplomatie eine Lösung zu finden. Doch wie so oft in diesen Landen sind es letztlich nicht Worte, sondern Waffen, die entscheiden.

Kriegsmüde

Im Norden von Quatford beginnt Eivors nächstes Kapitel. Reist mit dem Langboot so weit den Fluss hinauf, wie es geht, und setzt den restlichen Weg zu Fuß fort. Im Langhaus trefft ihr schließlich auf Ceolbert. Ab diesem Moment geht die Handlung ohne Pause weiter – kümmert euch also vor dem Treffen um eventuelle offene Aufgaben im Ort.

Nach dem Gespräch mit Ceolbert folgt ihr ihm zum Verhandlungsort. Dort angekommen, scannt ihr die Umgebung mit Odins Sicht, um mögliche Gesprächspartner sichtbar zu machen. Es folgt eine Entscheidung: Wem gebt ihr das Silber? Diese Wahl ist jedoch kaum von Bedeutung. Alle involvierten Figuren – ob Ynyr, Gwriad oder Lady Angharad – haben wenig oder gar keinen Einfluss auf den Ausgang der Verhandlungen. Letztlich läuft alles auf eine Schlacht hinaus.

Die Kämpfe beginnen in der Kirche und verlagern sich danach auf das Gelände davor und schließlich an den Fluss. Dank der Unterstützung durch Verbündete solltet ihr keine größeren Probleme haben. Sprecht nach der Schlacht mit Bischof Deorlaf, um die nächsten Quests freizuschalten: „Die Güter von Wenlocan“ und „Die Versorgungslinie“.

Die Güter von Wenlocan

Für diese Quest verschlägt es Eivor ins Zentrum Scrobbescirs, südwestlich des Klosters Wenlocan. Hier liegt ein feindlicher Außenposten mit Vorräten, die gestohlen werden sollen. Wie ihr vorgeht – ob schleichend oder kämpfend – bleibt euch überlassen.

Markiert mit Odins Sicht sowohl die Vorratslieferungen als auch die Gefangenen, die ihr in diesem Lager befreien könnt. Die Lagerstruktur ist relativ offen, was euch gute Möglichkeiten gibt, euch taktisch durchzubewegen oder aus der Ferne anzugreifen.

Die Versorgungslinie

Für die zweite Quest müsst ihr weit in den Süden, zum Dhustan-Bruch, einem Steinbruch östlich des südlichen Aussichtspunkts. Dieser Ort ist gut bewacht, aber nicht unüberwindbar. Schleichen lohnt sich – besonders, wenn ihr euch von Osten her annähert. Nutzt hohes Gras, um Gegner mit Pfeifen zu isolieren und gezielt auszuschalten.

Hilfreich ist auch, dass einige Sklaven im Lager sich erheben, sobald der Widerstand beginnt. Zudem findet ihr im Steinbruch zahlreiche Lasten, die ihr auf Gegner herabstürzen lassen könnt – eine effektive Methode, um auch stärkere Feinde schnell zu besiegen.

Sucht die Höhle auf der untersten Ebene auf und befreit die Gefangenen darin. Für den Abschluss der Mission müsst ihr drei Vorratswagen zerstören. Diese befinden sich:


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auf der obersten Ebene im Südwesten,
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ebenfalls auf der obersten Ebene, diesmal im Süden,
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und auf der mittleren Ebene im Norden des Steinbruchs.
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Habt ihr alle drei zerstört, ist die Versorgungslinie unterbrochen – und ein weiterer Schritt im Kampf gegen Rhodris Herrschaft getan.

Ein blutiger Weg zum Frieden

Nachdem ihr den Steinbruch gesichert und die Versorgungslinie der Britonen unterbrochen habt, beginnt das zweite Kapitel der Questreihe. Eivor begleitet nun Ceolbert und Ivar zu ihrem nächsten Ziel: das Dorf Westburh. Der Plan ist klar – das Lager der Feinde soll niedergebrannt, Ynyrs Truppen vernichtet werden. Reist dafür weit in den Nordwesten von Scrobbescir. Im Nordosten des Dorfs trefft ihr Ivar, der bereits in den Wäldern auf euch wartet.

Auch wenn euch grundsätzlich ein leiser Angriff ermöglicht wird, lässt Ivar euch kaum Zeit. Nach wenigen Minuten verliert er die Geduld und stürzt sich in den Kampf, was euch keine andere Wahl lässt, als zu folgen. Achtet dabei darauf, regelmäßig Fackeln auf Strohdächer zu werfen, um den Zielen der Mission gerecht zu werden.

Sobald das Chaos groß genug ist, erscheint Ynyr mit seinen Männern. Gemeinsam mit Ceolbert und Ivar könnt ihr ihn relativ schnell ausschalten. Zur Belohnung erhaltet ihr den Cadfarch-Speer, eine mächtige Zweihandwaffe, deren Spezialeffekt den Schaden nach einem Ausweichmanöver erhöht. Sprecht nach der Schlacht mit Ivar, um die Geschichte fortzusetzen.

Die Suche nach Ceolbert

Nach dem Brand von Westburh und den folgenden Ereignissen verbringt Eivor einige ruhige Momente mit Ceolbert – inklusive Aal-Fang und einem Gespräch über die Zukunft. Doch das friedliche Bild trügt. Kurz darauf ist Ceolbert verschwunden. Um ihn zu finden, begebt ihr euch nach Westen in den angrenzenden Wald.

Im Lager trefft ihr auf einen nordischen Krieger, der euch Hinweise geben kann. Mit einem Charismawert von mindestens 3 könnt ihr das Gespräch mit dessen betrunkenem Bruder abkürzen. Schleppt ihn einfach zum nächsten Gewässer – Fluss oder See, beides funktioniert – und werft ihn hinein.

Folgt anschließend dem Flusslauf nach Süden, bis ihr das Gebirge erreicht. Links davon liegt der Eingang zu einer Höhle. Drinnen folgt ihr der Blutspur, erledigt die Wölfe und plündert die Wertsachen. Hinter dem Lager der Tiere verschiebt ihr einen Hinkelstein und findet Ceolberts leblosen Körper. Bringt ihn zurück – eine Rettung ist nicht möglich, sein Tod ist Teil der Geschichte. Unabhängig davon, wie ihr euch gegenüber Ivar verhaltet, wird dieser den britonischen König zur Rechenschaft ziehen wollen.

Königstöter

Eivor und Ivar bereiten den Angriff auf Veste Caustow vor. Ihr könnt die Schlacht entweder direkt beginnen, indem ihr am Ort des Geschehens Ivar ansprecht, oder später über das Lager in Westburh starten.

Beim ersten Tor müsst ihr den beladenen Sprengwagen beschützen, bis er die markierte Stelle erreicht. Achtet auf die roten Markierungen am Boden, die euch vor Pfeilsalven warnen, und bleibt in Bewegung. Sobald der Wagen zündet, beginnt der Sturm auf die Festung.

Das zweite Tor im Innenhof öffnet ihr manuell, indem ihr die beiden Halterungen zerstört. Für das Zugtor vor dem Hauptgebäude müsst ihr wieder auf die seitlichen Vorrichtungen schießen. Kämpft euch dann bis zum König vor und beendet mit dem anschließenden Gespräch die Belagerung von Caustow.

Ivar nach Valhall schicken?

Nach dem Tod des Königs kommt es zur unvermeidlichen Auseinandersetzung mit Ivar. Der persönliche Konflikt zwischen Eivor und dem Berserker eskaliert in einem brutalen Duell. Am Ende dieses Kampfes steht eine Entscheidung: Schickt ihr Ivar nach Valhall oder verwehrt ihr ihm diese Ehre?


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<strong data-start="3574" data-end="3594">Valhall gewähren</strong>: Ivar stirbt in Frieden. Diese Wahl hat keine direkten Konsequenzen.
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<strong data-start="3666" data-end="3688">Valhall verweigern</strong>: Ivar stirbt unehrenhaft. Diese Entscheidung bleibt nicht unbemerkt – sein Bruder Ubba erfährt davon und stellt Eivor zur Rede. Ihr müsst ihn dann in einem separaten Duell besiegen, um eure Ehre zu verteidigen. Nach dem Kampf ist Ubba euch wieder wohlgesonnen.
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Egal, wie ihr euch entscheidet – mit dem Ende von Ivars Geschichte ist der Konflikt in Scrobbescir vorerst beigelegt. Das Kapitel „Das Buch der Drachen“ endet damit auf blutige, aber schicksalhafte Weise.

Weiter geht es mit "Alle Weltereignisse in Scrobbescir & Vinland" in "Assassin's Creed: Valhalla".