Die Ankündigung einer eigenen „Assassin's Creed“-Serie sorgt schon seit Monaten für hohe Erwartungen unter den Fans. Doch jetzt nimmt das Projekt sichtbare Form an. Nach Jahren im Entwicklungsstatus meldet sich Netflix mit einer Casting-News zurück, die sofort für Gesprächsstoff sorgt. Demnach übernimmt Toby Wallace eine der Hauptrollen in der Serien-Adaption des Videospiel-Hits.

Der Darsteller, der in der kommenden dritten Staffel von „Euphoria“ zu sehen ist und vielen bereits aus „The Society“, „The Bikeriders“ oder „Eden“ vertraut ist, bildet damit das erste offiziell bestätigte Gesicht des kommenden Fantasy-Action-Großprojekts aus dem Hause Netflix. Lange wirkte es allerdings so, als würde die Serienumsetzung des populären Franchise nie aus ihrer eigenen Animus-Starre erwachen.

Großteil der Handlung in der Vergangenheit angesiedelt

Unterschiedliche kreative Teams hatten sich daran versucht, unter anderem Jeb Stuart, der für „Vikings: Valhalla“ verantwortlich war. Doch seit Sommer 2025 ist klar, dass die Live-Action-Version von „Assassin’s Creed“ tatsächlich in Fahrt kommt. 2026 soll in Italien gedreht werden. Eine Entscheidung, die sofort Spekulationen über das mögliche Setting anheizt.

Angeblich könnte die Geschichte bis ins antike Rom zurückreichen, was mit Blick auf die Tradition historischer Zeitsprünge der Videogames durchaus Sinn ergibt. Offiziell bestätigt ist der Zeitraum zwar noch nicht, doch Brancheninsider berichten, dass der Großteil der Handlung – angeblich rund drei Viertel – in der Vergangenheit angesiedelt sein soll, während etwa ein Viertel in der Gegenwart spielt.

Grundprinzip bleibt erhalten

Interessant ist vor allem, dass die Serie frische Figuren einführt, statt bekannte Charaktere aus der Game-Reihe zu adaptieren. Das Grundprinzip bleibt jedoch erhalten. Zwei geheim agierende Gruppierungen, die über den freien Willen und die Kontrolle menschlicher Geschichte ringen. Zusammen mit den typischen Abstechern in unterschiedliche Zeitepochen entsteht damit eine erzählerische Spielwiese, die viel Raum für neue Abenteuer eröffnet.

Hinter den Kulissen steht mit David Wiener und Roberto Patino ein Duo, die Erfahrung mit komplexen Serienwelten mitbringen. Patino wurde für seine Arbeit an „Westworld“ für einen Emmy nominiert, während Wiener mit „Fear The Walking Dead: Flight 462“ bekannt wurde. Netflix selbst gibt indes einen deutlichen Hinweis darauf, welche Dimensionen das Ganze annehmen soll:

Parkour und Storytelling

„Die Geschichte wird entscheidende Momente der Geschichte umspannen, und Spektakel, Parkour und reichhaltiges Storytelling, das Themen wie Identität, Schicksal, Glaube, Macht und Vergeltung berührt, miteinander vereinen“. Damit steht fest, dass die Adaption mehr als nur ein weiterer Serienableger eines bekannten Games werden soll. Vielmehr scheint ein globaler Thriller geplant zu sein, der die typischen Markenzeichen des Franchise nutzt und gleichzeitig eine eigenständige Story aufzieht.