Der gute alte Hai-Horror hat seit „Der weiße Hai“ einen festen Platz im Genre-Kosmos. Ob minimalistischer Survival-Thriller oder bewusst überdrehter Trash, das Spiel mit der Urangst vor dem Unbekannten unter der Wasseroberfläche funktioniert bis heute. 2023 mischte „The Black Demon“ dieses Feld auf eigene Weise auf. Es war kein reiner Low-Budget-Klamauk, aber auch kein Mega-Blockbuster.

Stattdessen bekamen Genre-Fans einen düsteren Mix aus Öko-Alarm, Mythologie und Riesenhai. Nun geht die Geschichte weiter und die Fortsetzung setzt nicht nur wieder auf einen gigantischen Meeresräuber, sondern gleich auf mehrere bissige Kreaturen. „The Black Demon: Atlantis“ verlegt das Geschehen in ein Hochsicherheitsgefängnis mitten im Ozean.

Gefängnis im Pazifik wird zum Schlachtfeld

Dort sitzt der verdeckte DEA-Agent Jerry Simms ein, gespielt von Jack Kesy. Gemeinsam mit seinem Zellengenossen Chato (Julio César Cedillo) gerät er zwischen die Fronten eines kriminellen Imperiums. Als der titelgebende Megalodon-ähnliche Koloss die auf einer maroden Entsalzungsanlage errichtete Anlage attackiert, eskaliert die Lage.

Der Drogenboss Diego Nunez reagiert mit einer eigenen, monströsen Antwort: Weitere gigantische Meereswesen sollen den Black Demon ausschalten. Was folgt, ist kein klassischer Hai-gegen-Mensch-Thriller mehr, sondern ein regelrechter Kreaturenkrieg unter und über Wasser. Neu im Cast ist Kate del Castillo in einer der Hauptrollen.

Mehr Monster-Action

Inszeniert wird das Sequel von Ben Hernandez Bray, der zuvor vor allem als Stuntkoordinator und TV-Regisseur arbeitete. Das Drehbuch stammt erneut von Aaron Benjamin und Boise Esquerra. Ein Starttermin für „The Black Demon: Atlantis“ steht bislang noch nicht fest. Freuen darf man sich indes auf eine Fortsetzung, die offensichtlich stärker auf Monster-Action setzt.