Nach Jahren voller Richtungswechsel, Produzentenwechsel und kreativer Neustarts wird es nun tatsächlich ernst. Denn „Masters of the Universe“ meldet sich mit dem ersten offiziellen Trailer zurück. Und so feiert die ikonische Figur He-Man sein Comeback. Dies mit neuem Ansatz, moderner Ausrichtung und einem prominent besetzten Cast.

Verantwortlich für die neue Version von „Masters of the Universe“ sind die Amazon MGM Studios, die dem Stoff eine frische Bühne bieten. Auf dem Regiestuhl sitzt Travis Knight, der sich bereits mit Filmhits wie „Bumblebee“ einen Namen gemacht hat. Unterstützt wird er von Chris Butler, der das Drehbuch verfasst.

Ein Ursprung zwischen Erde und Eternia

Inhaltlich geht der neue „Masters of the Universe“ bewusst eigene Wege. Statt direkt auf dem fantastischen Planeten Eternia einzusteigen, beginnt „Masters of the Universe“ mit einem Bruch. Prinz Adam wird als Kind durch ein unglückliches Ereignis auf die Erde verschlagen. Mit dem Verlust des magischen Power-Schwerts verliert er auch die Verbindung zu seiner Herkunft.

Erst viele Jahre später taucht die legendäre Waffe wieder auf und setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die Adams wahre Identität offenlegt. Die folgende Rückkehr nach Eternia markiert nicht nur einen Ortswechsel, sondern auch den Beginn einer persönlichen Entwicklung hin zu He-Man, dem Beschützer des Universums.

Hochkarätige Besetzung und bekannte Gesichter

Die Rolle von He-Man übernimmt Nicholas Galitzine, der den Wandel vom verlorenen Prinzen zur mythischen Figur verkörpert. Als Gegenspieler, dem ikonischen Bösewicht Skeletor, steht ihm Jared Leto gegenüber, der zuletzt noch im Sci-Fi-Blockbuster „Tron: Ares“ zu sehen war. Auch abseits der zentralen Figuren wartet „Masters of the Universe“ mit einem breiten Cast auf. So schlüpft Camila Mendes in die Rolle der Teela, während Morena Baccarin als Zauberin von Grayskull auftritt.

Idris Elba verkörpert den kampferprobten Man-At-Arms, Alison Brie steht als Evil-Lyn auf der Seite Skeletors. Ergänzt wird der Cast durch Jóhannes Haukur Jóhannesson als Fisto sowie James Purefoy und Charlotte Riley als König Randor und Königin Marlena. Zu Skeletors Gefolge zählen unter anderem Sam C. Wilson als Trap Jaw, Kojo Attah als Tri-Klops und Hafthor Bjornsson als Goat Man.

Zwischen Nostalgie und Neuausrichtung

Der neue „Masters of the Universe“-Film löst sich bewusst vom Kultfilm aus dem Jahr 1987 mit Dolph Lundgren und setzt stattdessen auf eine erzählerisch modernisierte Herangehensweise. Die offizielle Synopsis deutet einen stärkeren Fokus auf Herkunft, Identität und innere Konflikte an. Dabei soll der Stoff sowohl langjährige Fans der Zeichentrickserie als auch ein neues Publikum abholen.

Darsteller Galitzine beschreibt die Bedeutung der Vorlage mit klaren Worten: „Es ist schon erstaunlich zu hören, was diese Serie für viele Leute bedeutet hat. Sie war wirklich prägend für viele Leute, deshalb ist es aufregend, etwas zu machen, das sowohl ein nostalgisches Element hat als auch hoffentlich eine Menge neuer Fans anzieht.“