Budapest stand am Wochenende ganz im Zeichen von STIHL TIMBERSPORTS. Vor rund 3.000 Zuschauern fanden dort gleich mehrere internationale Wettbewerbe statt, die mit historischen Premieren, Weltrekorden und starken Leistungen der deutschsprachigen Athleten für Aufmerksamkeit sorgten.
Die Burg Vajdahunyad im Budapester Stadtpark bildete die Kulisse für ein Wochenende, das gleich mehrere Kapitel der Sportgeschichte schrieb. Während bei der World Trophy und der Rookie World Championship die besten Sportholzfäller der Welt gegeneinander antraten, wurde mit der ersten Women’s World Championship erstmals überhaupt eine offizielle Frauen-Weltmeisterschaft ausgetragen.
Für den größten sportlichen Erfolg bei den Frauen sorgte die Kanadierin Andrea Hand. Sie setzte sich gegen neun Konkurrentinnen aus vier Kontinenten durch und wurde zur ersten Weltmeisterin in der Geschichte von STIHL TIMBERSPORTS gekürt. Die Premiere entwickelte sich dabei zu einem Wettbewerb auf hohem Niveau. Insgesamt wurden ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen erzielt.

Besonders spektakulär verlief die Disziplin Standing Block Chop. Dort verbesserte die Tschechin Karolína Urbanová den bisherigen Weltrekord um rund drei Sekunden und sicherte sich damit die Silbermedaille. Bronze ging an die US-Amerikanerin Lauren Bergman.
Auch die deutsche Teilnehmerin Alrun Uebing hinterließ ihre Spuren. Die Westerwälderin stellte im Underhand Chop einen neuen deutschen Rekord auf und belegte am Ende Rang sieben. Eine Disqualifikation in der Disziplin Single Buck kostete sie jedoch wertvolle Punkte und verhinderte eine bessere Platzierung. Die Österreicherin Juliana Einfalt beendete den Wettbewerb auf Rang acht.

Jack Jordan schreibt weiter Geschichte
Parallel dazu stand die World Trophy im Mittelpunkt des Männerwettbewerbs. Dort setzte der Neuseeländer Jack Jordan seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Mit seinem vierten Titelgewinn in Folge wurde er zum erfolgreichsten Athleten in der Geschichte des Trophy-Formats.
Im Finale traf Jordan auf den US-Amerikaner Matt Cogar und zeigte seinen schnellsten Lauf des gesamten Wettbewerbs. Mit einer Zeit von 50,84 Sekunden stellte er einen neuen Weltrekord auf und unterbot die bisherige Bestmarke deutlich. Die Bronzemedaille sicherte sich der Australier Kody Steers.

Aus deutscher Sicht sorgte Danny Martin für ein starkes Ergebnis. Der sechsfache deutsche Meister erreichte erstmals das Viertelfinale einer World Trophy und schaffte damit den Sprung unter die besten acht Athleten der Welt. Bereits in der ersten Runde gelang ihm eine Überraschung, als er den favorisierten Tschechen Matyáš Klíma aus dem Wettbewerb warf. Im anschließenden Duell mit dem Schweden Emil Hansson verpasste Martin den deutschen Rekord nur knapp.
Bereits einen Tag zuvor war die Rookie World Championship ausgetragen worden. Dort setzte sich ebenfalls ein Neuseeländer durch. Der 23-jährige Mathew Gower gewann den Titel vor dem Australier Awatea Moore Barrett und dem Belgier Kamiel Van Raemdonck. Aus dem deutschsprachigen Raum erreichten der Schweizer Jeffrey Hübscher Platz sieben und der Österreicher Simon Oberzaucher Rang elf.

Mit einer historischen Frauen-Weltmeisterschaft, einem neuen Weltrekord bei der World Trophy und mehreren starken Leistungen internationaler Athleten entwickelte sich Budapest zu einem der bedeutendsten Wochenenden in der jüngeren Geschichte von STIHL TIMBERSPORTS. Die große Zuschauerkulisse und die außergewöhnliche Wettkampfbühne auf dem Wasser unterstrichen den besonderen Stellenwert der Veranstaltung zusätzlich.
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