Mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage befindet sich das einstige deutsche Erfolgsmodell in Sachen Autos dieser Tage auf einem absteigenden Ast. Das belegen nun auch Zahlen der Konkurrenz aus dem Ausland.

Gemäß eines Artikels der „WirtschaftsWoche“ landet Volkswagen im Ranking der weltweiten Autoverkäufe nämlich erneut auf dem zweiten Platz. An der Spitze firmiert hingegen zum wiederholten Male der japanische Autobauer Toyota.

Toyota hat damit nunmehr zum fünften Mal in Folge den Status als weltgrößter Automobilhersteller verteidigt. Wie die „WirtschaftsWoche“ berichtet, konnte der japanische Konzern 10,8 Millionen Fahrzeuge verkaufen und sichert sich damit auch 2024 den ersten Platz der globalen Verkaufsrangliste. Diese Zahl entfällt allerdings nicht auf Toyota allein, sondern umfasst auch Verkaufsergebnisse der Tochtergesellschaften Daihatsu und Hino Motors.

Besonders gut lief es für das Unternehmen dabei im Segment der Hybridfahrzeuge, deren Anteil knapp 41 Prozent der Gesamtmenge an verkauften Fahrzeugen von Toyota und Lexus ausmachte. Deutlich schlechter sah es da bei den reinen Elektrofahrzeugen aus, deren Verkäufe sich im vergangenen Jahr auf gerade einmal 1,4 Prozent gemessen am Gesamtvolumen beliefen.

Verluste an der Spitze

Für die Spitzenposition reichte es zwar dennoch, allerdings musste das Unternehmen einen Rückgang von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Dies sei hauptsächlich auf Probleme bei der Zertifizierung der Fahrzeuge von Daihatsu zurückzuführen, die den Absatz in Japan merklich schrumpfen ließen. Erschwerend kommt ein Rückgang von 6,9 Prozent auf dem chinesischen Markt dazu, der aktuell als einer der wichtigsten und zugleich auch wettbewerbsintensivsten Märkte weltweit gilt.

Zwar sind die Verluste im Hause Volkswagen geringer, dennoch reichte es erneut nur für den zweiten Platz im globalen Fahrzeugabsatz. Der Wolfsburger Konzern verzeichnete einen Rückgang von 2,3 Prozent und verkaufte damit im vergangenen Jahr insgesamt etwas mehr als neun Millionen Fahrzeuge. Bedenkt man die aktuell sehr angespannte Marktlage, ist das zwar immer noch ein gutes Ergebnis, die Sorge um Arbeitsplätze und den Fortbestand deutscher Werke schmälert es allerdings nicht.

Quelle: wiwo.de