Im Hause Volkswagen hat man in Sachen E-Autos dieser Tage bekanntermaßen viel zu volle Lager. Diese gilt es, endlich zu leeren, weshalb es nun der Preis richten soll.

Um das Kaufinteresse der Kundschaft etwas anzukurbeln, plant der Konzern von daher nun eine deutliche Preissenkung für eines seiner Einsteigermodelle. Demnach soll der Preis des ID.3 „Pure“ ab Oktober 2024 in Deutschland auf unter 30.000 Euro gesenkt werden – zuvor wurden immerhin noch 36.900 Euro fällig.

Die potenzielle Kundschaft, die sich vor allem mit Blick auf die hohen Anschaffungskosten zurückhaltend zeigt, freut’s natürlich. Nicht zuletzt hofft Volkswagen darüber hinaus aber auch, durch die gesteigerten Absatzzahlen, die ab 2025 geltenden strengeren EU-Flottengrenzwerte einhalten zu können.

Der neue Vertriebschef von VW, Martin Sander, erklärt in diesem Zusammenhang: „Unser Ziel ist es, möglichst viele Kundinnen und Kunden für den Umstieg auf elektrische Volkswagen zu begeistern. Attraktive Einstiegspreise spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir haben intensiv an unseren internen Kosten gearbeitet. Deshalb können wir den ID.3 Pure nun zu einem deutlich niedrigeren Preis anbieten.“

Runter mit dem Preis, rauf mit der Kauflust

Nach Informationen der „Automobilwoche“ wird der Grundpreis des ID.3 „Pure“ konkret auf 33.330 Euro reduziert. Durch eine Kaufprämie von 3.570 Euro sinkt der Endpreis dann auf 29.760 Euro. Wie es weiter heißt, soll der vergünstigte Preis bis zum Ende des Jahres 2024 gültig sei. Die Auswirkungen dieser Preisänderung auf die Leasingraten sind derzeit noch nicht absehbar.

Der vollelektrische ID.3 „Pure“ ist mit einem 125 kW (170 PS) starken Antrieb ausgestattet und bietet laut Werksangabe eine Reichweite von 388 km. Mit einer Netto-Kapazität von 52 kWh. In Sachen Geschwindigkeit sind maximal 160 km/h drin. Zu den serienmäßigen Ausstattungsmerkmalen gehören 18-Zoll-Stahlräder, ein Parkpiepser für vorne und hinten, LED-Scheinwerfer und auch eine Klimaautomatik. Zusätzliche Komfortmerkmale wie Sitzheizung oder Navigationssystem sind außerdem gegen Aufpreis verfügbar.

Quelle: chip.de