Bei extremer Kälte halten viele ihre Fenster lieber geschlossen, damit es drinnen schön heimelig warm bleibt und man die Heizungskosten nicht in die Höhe treibt. Doch auch im Winter gilt es, Schimmel vorzubeugen und im Sinne eines gesunden Raumklimas regelmäßig zu lüften. Wie lange, hängt von der Außentemperatur ab.
Bei Außentemperaturen unter 0 Grad Celsius wird empfohlen, die Fenster für nur fünf Minuten zu öffnen. In einem Temperaturbereich zwischen 0 und 10 Grad sind etwa zehn Minuten Lüftungszeit angemessen, übersteigt die Temperatur 10 Grad, können die Fenster für circa 15 Minuten geöffnet werden.
Während sich im Herbst und im Frühjahr das sogenannte Stoß- oder auch das Querlüften empfiehlt, bei dem ein oder sich gegenüberliegende Fenster für einen Luftaustausch im Raum für 15 bis 20 Minuten komplett geöffnet werden, gestaltet sich diese Taktik bei Minustemperaturen natürlich eher problematisch.
Sie besagt, dass man in der kalten Jahreszeit fünfmal täglich für jeweils fünf Minuten lüften sollte – ideal also für Personen, die sich oft zu Hause aufhalten, sei es am Wochenende, im Urlaub oder im Homeoffice.
Für diejenigen, die tagsüber viel unterwegs sind, empfiehlt sich hingegen die 3x5-Regel, die vorsieht, dreimal am Tag für fünf Minuten zu lüften – im Idealfall am Morgen, nach der Heimkehr von der Arbeit und vor dem Schlafengehen.
Die Experten vom Fachverband raten ferner dazu, beim Lüften neben dem eigenen Empfinden im Zweifelsfall auch Hilfsmittel wie ein Hygrometer zu Rate zu ziehen, mit dem man die Luftfeuchtigkeit messen kann. Überschreitet diese einen Wert von über 60 Prozent, sollte man die Fenster öffnen.
Thermo-Hygrometer sind sowohl in analogen als auch in digitalen Varianten verfügbar und können als kostengünstige Lösung im Baumarkt erworben oder auch als Teil von Smart-Home-Systemen installiert werden.
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