Dass man als Autofahrer fürs Tanken tief in die Tasche greifen muss, wird sich wohl nie ändern. Zumindest aber kann man seine Ausgaben an der Zapfsäule optimieren, und das fängt schon bei der Wahl der Tankstelle an.

Denn die Preise für Benzin und Diesel sind nicht bei jedem Anbieter gleich, wie eine aktuelle Auswertung der Internetseite „mehr-tanken.de“ belegt. Und dank dieser wissen wir nun auch, welche Tankstellen in Deutschland zu den teuersten gehören und wo Autofahrer deutlich günstiger tanken können.

Aral und Shell dominieren die Liste der teuersten Tankstellen in Deutschland. Der klare erste Platz geht dabei an Aral, rangierte die Kette im vergangenen Jahr doch jeden einzelnen Monat unter den teuersten Anbietern – dreimal landete man dort sogar auf dem ersten Platz. Shell positionierte sich zehn Monate unter den teuersten Tankstellen, während Gulf sechs Platzierungen abstaubte.

Günstige Tankoptionen und Spartipps

Am anderen Ende des Spektrums erwies sich vor allem die Kette ED als echte Alternative für preisbewusste Autofahrer und wurde im letzten Jahr gleich zwölfmal als günstigster Anbieter genannt. Auch bei Globus lässt es sich mit zehn Platzierungen preisbewusst tanken. Platz drei belegt Calpam. Es lohnt sich also, gezielt nach kleinen Marken Ausschau zu halten.

Die Untersuchung offenbart außerdem, dass die Preise für Kraftstoff nicht nur je nach Tankkette teils erheblich variieren, auch regional zeigen sich deutliche Unterschiede. Besonders teuer war es im letzten Jahr in Konstanz: Die süddeutsche Stadt am Bodensee zählte jeden Monat zu den drei teuersten Tank-Orten in Deutschland und belegte gleich zehnmal den ersten Platz. Auch Dormagen fiel durch durchgängig hohe Preise negativ auf und belegte elfmal den zweiten Platz in den monatlichen Auswertungen.

Und auch die Tageszeit und das Fahrverhalten können erheblichen Einfluss auf die Benzinkosten haben. Gemäß einer kosteneffizienten Tankstrategie sollte man zum Beispiel am späten Abend tanken, sich von Spritpreis-Apps wie „Clever Tanken“, „billig-tanken.de“ und der ADAC-App beraten lassen und vor allem Autobahntankstellen meiden.

Auch regelmäßige Fahrzeugwartungen und spritsparende Fahrtechniken, wie frühzeitiges Hochschalten und vorausschauendes Fahren, schonen den Geldbeutel nachhaltig. Wer weiter optimieren möchte, reduziert unnötiges Gewicht, checkt regelmäßig den Reifendruck und verzichtet bei kurzen Strecken gleich ganz auf das Auto.

Quelle: t-online.de