Die Deutsche Bank wollte im Zuge einer Umfrage von den Deutschen wissen, wie viel Geld sie auf dem Konto haben. Und wie sich dabei gezeigt hat, spielt bei der Höhe der verfügbaren Summe vor allem das Alter eine Rolle.

Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren verfügen demnach durchschnittlich über 1.400 Euro auf ihren Girokonten. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen steigt dieser Betrag dann auf 2.200 Euro an.

Der Umfrage zufolge wächst die Summe bei den 35- bis 44-Jährigen auf 2.600 Euro, während die 45- bis 54-Jährigen im Schnitt über 3.300 Euro verfügen. Die Gruppe der 55- bis 64-Jährigen hat ein Guthaben von 3.100 Euro und bei den über 75-Jährigen liegt dieser Wert schließlich bei 4.200 Euro.

Dabei muss natürlich betont werden, dass diese Zahlen lediglich Durchschnittswerte darstellen und das „normale“ Kontoguthaben individuell unterschiedlich und damit auch wesentlich niedriger oder deutlich höher sein kann. Experten empfehlen allerdings, nicht zu viel Geld auf dem Girokonto zu parken, da es dort in der Regel keine Zinserträge generiert.

Stattdessen sollte man so planen, dass stets genügend Liquidität zur Verfügung steht, um den laufenden Bedarf zu decken. Überschüssiges Kapital könnte dann sinnvoll auf einem Tagesgeldkonto angelegt werden, auf dem es je nach Kreditinstitut bis zu drei Prozent Zinsen einbringt, während das Geld weiterhin jederzeit verfügbar bleibt. Auf diese Art und Weise lässt man sein Guthaben effektiv für sich arbeiten.

Quelle: chip.de