In den letzten Jahren ist die Zahl der Rückrufe in Sachen Autos gefühlt massiv angestiegen. Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass wieder ein Hersteller einen Fehler eingestehen und davon betroffene Modelle weltweit zurück in die Werkstatt rufen muss.
Aktuell ist wieder Stellantis an der Reihe, wo man diesmal eine umfangreiche Rückrufaktion für Fahrzeuge der Marke Opel gestartet hat. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nennt in diesem Zusammenhang speziell Modelle des Opel Corsa mit dem 1,2-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor (Code: EB2FA) der Baujahre 2019 bis 2023.
Laut Angaben des Fachmagazins „kvz-betrieb“ sind weltweit mehr als 216.000 Fahrzeuge von diesem Problem betroffen, bei dem ein defektes Ventil zu einer erhöhten Kohlenwasserstoff-Konzentrationen führen kann.
Wie es heißt, müssen allein in Deutschland rund 43.300 Fahrzeuge in die Werkstatt, um entweder mit einer neuen Kraftstoffleitung oder einem neuen Belüftungsventil ausgestattet zu werden. Eine genaue Angabe zur Dauer der Reparaturen wurde von der Opel-Pressestelle auf Anfrage von „kvz-betrieb“ nicht gemacht.
Zudem wird aktuell auch der Peugeot 208 auf den gleichen Sachverhalt hin untersucht, einer Sprecherin der Stellantis-Gruppe zufolge gelte diese unter der Bezeichnung ‚MHT‘ laufende Maßnahme aber bislang nicht für Deutschland. Der Sachverhalt sei dem KBA bekannt und befinde sich derzeit „in Bearbeitung“.
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