Grillen ist ein wenig wie Autofahren: Die meisten Leute glauben, dass sie es besser können als andere. Das mag in manchen Fällen durchaus auch stimmen, eben jene Partygäste sind es dann aber eben erfahrungsgemäß auch, die mit besserwisserischen Kommentaren nerven, wenn unerfahrenere Griller die Zange schwingen.
Aber keine Sorge: Mit ein paar praktischen Tipps im Hinterkopf kann selbst ein Jungspund einem alten Hasen ein anerkennendes Nicken abringen. So zum Beispiel, wie man verhindern kann, dass Steak, Bratwurst oder Grillkäse beim Wenden am Rost kleben bleiben.
Eine Möglichkeit ist, den Grillrost mit einer halben Zwiebeln einzureiben, bevor man das Fleisch auf den Grill legt. Geht es dann ans Brutzeln, bleibt nichts mehr am Rost kleben. Alternativ kann auch eine halbe rohe Kartoffel oder ein Stück Bauchspeck verwendet werden.
Wenn der Grill bereits angefacht ist, sollte man dazu am besten eine Grillzange oder Gabel benutzen, um sich nicht die Hände zu verbrennen. Als nützlichen und leckeren Nebeneffekt, wenn man eine Kartoffel verwendet hat, kann man diese danach einfach in Schieben schneiden und zum späteren Verzehr zu dem Fleisch legen.
Eine weitere Möglichkeit, das Festkleben des Grillguts zu vermeiden besteht darin, das Fleisch einfach länger auf einer Seite zu grillen, bevor es gewendet wird. Dadurch lösen sich die Eiweiße im Fleisch auf, die für das Festkleben verantwortlich sind. Bei dieser Methode muss man allerdings den genauen Zeitpunkt abpassen, damit das Fleisch am Ende nicht verbrennt. Hängt den Grillrost von daher bereits im Vorfeld am besten einfach etwas höher.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, das Grillfleisch schon etwa eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es nicht zu kalt auf den heißen Rost kommt und optimal gart.
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