Google Maps ist schon lange weit mehr als nur ein reiner Navigationsdienst. Der Service lotst euch im Zweifelsfall nicht nur (üblicherweise) sicher von A nach B oder hilft, einen Stau zu umfahren, er hat auch sonst ein ganzes Füllhorn an Informationen parat, von denen die Restaurantsuchfunktion wohl zu den beliebtesten gehören dürfte. Eben jene hat nun ein neues Feature erhalten, welches die Suche noch praktischer gestaltet.

Insbesondere Menschen, die häufig unterwegs sind, sei es privat oder beruflich, profitieren davon, dass Google Maps nicht nur alle Restaurants in der Nähe kennt, sondern auch den Weg dorthin weisen kann.

Besucht man ein Restaurant zum ersten Mal, weiß man jedoch nicht, was einen erwartet, und auch nicht jeder Bar ist ihr Flair am Namen abzulesen. Von daher findet man auf Google Maps neben Öffnungszeiten und Speisekarten auch hilfreiche Nutzerbewertungen, die bei der Entscheidung helfen können. Auch Fotos von dem entsprechenden Etablissement oder dort gekauften Speisen können hochgeladen werden.

Gemäß einem Artikel von „9to5Google“ soll eben jenes Feature nun verbessert werden.

Künftig ordnet Google Maps nämlich die Nutzerfotos den Speisen der Restaurants zu. Das hat den Vorteil, dass beim Swipen durch die verschiedenen Bilder nun ein Pop-up unter dem Foodpics erscheint, welches eine Beschreibung des Gerichtes anzeigt, die dem auf der Speisekarte des Restaurants entspricht.

Darüber hinaus wird praktischerweise gleich auch der Preis angezeigt, wie beliebt das Gericht ist und auch, ob es sich dabei um eine vegetarische Speise handelt. Wie es heißt, werden derartige Informationen sowohl von Google-Nutzern als auch Unternehmen gesammelt und dann analysiert.

Sollten die angezeigten Infos nicht mit den Tatsachen übereinstimmen, können vonseiten der Nutzer entsprechende Änderungen vorgeschlagen werden. Hinsichtlich der Benennung der Gerichte soll sich Google Maps nicht nur auf die Bildunterschriften der Nutzer stützen, auch die Objekterkennung kommt zum Einsatz, um den richtigen Namen der Mahlzeit zu finden.

Hättet ihr’s gewusst:

Google Maps startete ursprünglich am 8. Februar 2005, damals noch als Desktop-Version in den USA. Bereits im April 2006 stellte das Unternehmen dann hochauflösende Bilder bereit, die den größten Teil Deutschlands abbildeten. Der deutsche Webdienst ging zwar kurz darauf online, befand sich allerdings noch bis 2007 in der Betaphase. Seither wird der Bildbestand regelmäßig aktualisiert.

Funktionen wie das Vorschlagen von Ausflugszielen oder Restaurants wurden von der zu diesem Zeitpunkt eingestellten App Google Trips übernommen und sind in Google Maps seit August 2019 verfügbar.

Quelle: chip.de