Apple bereitet sich darauf vor, 2026 erstmals ein Foldable ins eigene Produktportfolio aufzunehmen. Das iPhone Fold soll laut internen Prognosen ein wichtiger Meilenstein werden, denn das Unternehmen rechnet im ersten Verkaufsjahr mit bis zu zehn Millionen abgesetzten Geräten. Ein zentrales Merkmal, das dieses Ziel unterstützen könnte, ist ein Display, bei dem der bei Faltgeräten übliche Knick nahezu vollständig eliminiert worden sein soll. Diese technische Besonderheit könnte das Gerät jedoch in eine deutlich höhere Preiskategorie rücken.
Die besondere Displaykonstruktion gilt als Hauptursache für das erwartete Kaufinteresse. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass Preisvorteile gegenüber Konkurrenzmodellen kaum zu erwarten sind. Zuletzt hatten vereinzelte Berichte Hoffnungen geweckt, Apple könne durch Kosteneinsparungen bei einer Schlüsselkomponente einen günstigeren Preis erzielen. Eine neue Analyse relativiert diese Annahme jedoch und ordnet die voraussichtlichen Kosten neu ein.
Bereits im Sommer 2025 kamen Analysten der Großbank UBS zu dem Ergebnis, dass sich die Materialkosten für das iPhone Fold auf etwa 759 Dollar belaufen dürften. Dieser Wert liegt leicht unter den kalkulierten Kosten des Samsung Z Fold SE. Aus dieser Schätzung leiteten die Experten einen möglichen Verkaufspreis zwischen 1.800 und 2.000 Dollar ab. Die jüngsten Berechnungen gehen jedoch deutlich darüber hinaus.
Eine Untersuchung des Analysten Arthur Liao von Fubon Research liefert ein präziseres Bild. Unter Einbeziehung der Lieferkette und der üblichen Margenvorgaben des Unternehmens wird ein Startpreis von rund 2.399 Dollar erwartet. Damit würde das iPhone Fold preislich auf dem Niveau eines Macbook Pro mit 16 Zoll liegen und wäre zugleich das teuerste iPhone, das Apple bisher angeboten hat.
Auch im direkten Vergleich zur Konkurrenz zeichnet sich eine deutliche Differenz ab. Das Galaxy Z Fold liegt in den USA bei rund 1.700 Dollar, das Pixel Fold bei etwa 1.800 Dollar. Noch darüber rangiert lediglich das Huawei Mate XT, das Anfang 2025 außerhalb Chinas für 3.500 Euro erschien und sich aufgrund seines dreifach faltbaren Designs in einer eigenen Kategorie bewegt.
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