Ende März hat Apple mit iOS 18.4 ein wichtiges Funktions-Update für iPhones herausgegeben, das neben diversen neuen Features vor allem auch kritische Sicherheitspatches enthält. Auch für iPadOS und macOS sind Updates ausgerollt worden, die eine Reihe von Schwachstellen in verschiedenen Apps und Systemdiensten beheben.
Die Sicherheitslücken waren offenbar so schwerwiegend, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seiner Datenbank für Sicherheitshinweise auf die aktuellen Updates hingewiesen hat. Die regelmäßig aktualisierte Datenbank listet bekannte Software-Schwachstellen auf und liefert Informationen, wenn vonseiten der Verbraucher dringender Handlungsbedarf besteht.
In einem Sicherheitshinweis auf seiner Website beschreibt das BSI die Bedrohung durch die Schwachstellen in Apple iOS und Apple iPadOS wie folgt: „Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen ausnutzen, um vertrauliche Informationen preiszugeben, beliebigen Code auszuführen, einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, erhöhte Rechte zu erlangen oder Daten zu manipulieren.“ Auch macOS ist betroffen, wobei Angreifer sich in diesem Fall bereits sogar Root-Rechte ergaunern konnten.
Apple hat auf seiner Support-Seite detaillierte Informationen zu den Sicherheitsinhalten der aktuellen Updates bereitgestellt. Für iOS 18.4 und iPadOS 18.4 stehen Updates für Geräte ab iPhone XS, verschiedene iPad Pro Modelle, iPad Air ab der dritten Generation, iPad ab der siebten Generation und iPad mini ab der fünften Generation zur Verfügung. macOS Sequoia 15.4 wurde ebenfalls aktualisiert.
Selbst für ältere Geräte, die nicht mehr die neuesten Versionen der Betriebssysteme erhalten können, wurden entsprechende Updates bereitgestellt, etwa für iPadOS 17.7.6 und verschiedene Versionen von macOS Sonoma und Ventura.
Das BSI bewertet die Schwere der Sicherheitslücken als hoch. Nach dem Common Vulnerability Scoring System (CVSS) erhalten sowohl die Schwachstellen in macOS als auch in iOS und iPadOS einen hohen Basiswert beim Schweregrad von 8,8 von 10 Punkten. Nutzer sollten den BSI-Hinweis daher ernst nehmen und die Updates umgehend installieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.
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