Die Zeiten des ganz großen Brimboriums sind wohl vorbei, und doch richten sich nach wie vor viele Blicke in Richtung des kalifornischen Cupertino, wenn Apple mal wieder ein neues Smartphone vorstellt. So erst kürzlich im Falle des kommenden iPhone 16e.

Neben all den technischen Eckdaten fällt auf, dass Apple diesmal gezielt einen der größten Kritikpunkte an seinen Smartphones angeht: nämlich den Preis.

Für einen Einstiegspreis von vergleichsweise erschwinglichen 699 Euro bekommt man ein leistungsfähiges Mitglied der iPhone 16-Serie, das durch schnelle Performance und eine beachtliche Batterielaufzeit punktet. Möglich wird dies durch den Einsatz des A18-Chips und des neuen, von Apple entwickelten C1-Mobilfunkmodems.

Das iPhone 16e wird in Schwarz und Weiß erhältlich sein, verfügt über nicht erweiterbaren Speicher von mindestens 128 Gigabyte und setzt auf ein OLED-Display. Das robuste Design ist nach IP68 zertifiziert und widersteht somit Wasser und Staub. Das Gerät ist ferner für Apple Intelligence konzipiert und bietet fortschrittliche KI-Funktionen, die auf dem Gerät verarbeitet werden, um die Privatsphäre zu schützen.

In Sachen mobiles Gaming wird das iPhone 16e von der 4-Core-GPU und der 16-Core-Neural-Engine befeuert, die Machine-Learning-Modelle bis zu sechsmal schneller als der alte A13-Bionic-Chip ausführt. Das Smartphone unterstützt das 5G-Netz und Wi-Fi 6, was etwas enttäuscht, gab es beim iPhone 16 doch bereits Wi-Fi 7.

Es verfügt auch nur noch über eine einzige 48-Megapixel-Linse, die weder optischen Zoom ermöglicht, noch räumlichen Fotos und Videos aufnehmen kann. Die Kamera unterstützt dafür aber hardwarebeschleunigtes Raytracing für realistischere Lichteffekte in Spielen und Anwendungen. Ebenfalls mit an Bord sind Satellitenfunktionen wie Notruf SOS, die auch ohne Mobilfunk- oder WLAN-Verbindung zur Verfügung stehen.

Das iPhone 16e tritt ohne den traditionellen Homebutton und den Lightning-Anschluss auf und markiert damit das Ende dieser Elemente bei neuen Apple-Smartphones. An deren Stelle setzt das Unternehmen jetzt auf Face ID und einen USB-C-Anschluss, eine Anpassung, die teilweise durch neue EU-Vorschriften erfolgt. Ein weiteres Merkmal, das beim iPhone 16e fehlt, ist der Camera-Control-Button, der bei einigen Nutzern aufgrund seiner komplizierten Bedienung auf gemischte Reaktionen stieß.

Das Apple iPhone 16e wird ab dem 28. Februar 2025 in Weiß und Schwarz mit Speicherkapazitäten von 128 GB, 256 GB und 512 GB ab 699 Euro im Handel erhältlich sein. Vorbestellungen werden ab dem 21. Februar 2025 angenommen. Käufer haben dabei die Möglichkeit, ihr altes Gerät einzutauschen, um bei einem Neukauf zu sparen.

Quelle: t3n.de