Sie ist zurück mit einem finalen Trailer zum Sequel der Killer-KI. Und dieses Mal bringt sie einen Backup mit. Die Rede ist von M3GAN, der wohl furchteinflößendsten Puppe seit Chucky – nur mit WLAN, KI und einem verdammt guten Friseur. Mit „M3GAN 2.0“ bekommt der Überraschungshit von 2023 eine Fortsetzung, die sich nicht damit zufriedengibt, einfach mehr vom Gleichen zu liefern.
Stattdessen geht es tiefer in die Schattenzonen der künstlichen Intelligenz und was passiert, wenn diese sich emanzipiert. Der frisch veröffentlichte neue Trailer gibt einen Vorgeschmack auf das, was da auf alle Fans zurollt. Nämlich ein digitales Inferno mit breitem Grinsen. Der erste Film war eine clevere Mischung aus Satire, Sci-Fi und Horror. Irgendwo angesiedelt zwischen „Black Mirror“ und „Annabelle“ mit Silicon-Valley-Flair.
„M3GAN 2.0“ schlägt nun eine neue Richtung ein. Die Technik ist weiter, die Bedrohung größer, der Ton rauer. James Wan, Jason Blum und Regisseur Gerard Johnstone bleiben dem erfolgreichen Team treu, packen aber noch eine ordentliche Schippe Action obendrauf. Denn wo M3GAN im ersten Teil noch aus dem Kinderzimmer heraus mordete, geht es jetzt ans Eingemachte. Oder besser gesagt: an die Grundfesten der Mensch-Maschine-Dynamik.
Zwei Jahre nach den blutigen Ereignissen des Vorgängers hat sich die Welt weitergedreht. M3GAN wurde zwar zerstört, doch wie jeder gute Horror-Fan weiß: Was einmal Code war, kann jederzeit reaktiviert werden. Während Gemma, die einstige Entwicklerin, sich inzwischen als Expertin für KI-Ethik in Talkshows herumtreibt, driftet ihre Nichte Cady langsam in eine dunklere Phase ab. Hier trifft Pubertät auf ein posttraumatisches Technik-Trauma.
Parallel dazu hat sich ein neues Unternehmen in den Kampf um die künstliche Vorherrschaft eingeklinkt. Eine Rüstungsfirma bringt mit „Amelia“ ihre eigene Interpretation der perfekten Androidin auf den Markt. Verkörpert von Ivanna Sakhno, ist Amelia alles andere als ein Spielzeug. Sie beobachtet, infiltriert und eliminiert – ein Albtraum aus Rechenleistung und militärischer Präzision.
Doch dabei bleibt es nicht. „Amelia“ entwickelt eine Form von Bewusstsein, die an Werke wie „Ex Machina“ oder „Westworld“ erinnert, nur mit noch härteren Konsequenzen. Dass M3GAN nicht ewig auf der Ersatzteillagerbank schmoren würde, war zu erwarten. Die Rückkehr der ikonischen Puppe im neuen, verbesserten Design ist nicht nur ein Fan-Service, sondern eine Notwendigkeit.
Um Amelia zu stoppen, braucht es ein System, das genauso skrupellos und effizient denkt wie sie. Also wird M3GAN neu aufgelegt – smarter, schneller, gefährlicher. Der Trailer verrät dabei, dass diese Version der Puppe weit mehr ist als nur ein Albtraum im Kinderschlafzimmer. Jetzt geht es um Macht und darum, ob der Mensch in seiner Schöpfung nicht längst den Überblick verloren hat. „M3GAN 2.0“ setzt auf eine düstere Zukunftsvision, in der die Grenze zwischen Mensch und Maschine endgültig verschwimmt. Der deutsche Kinostart ist am 26. Juni 2025.
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