„Er kommt. Ein Auto, ein Computer, ein Mann. Knight Rider. Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht.“ Mit diesem ikonischen Satz beginnt eine Serie, die in den 80ern zu einem weltweiten Megahype wurde. David Hasselhoff, damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität, schlüpfte in die Rolle von Michael Knight und saß am Steuer von K.I.T.T.
Diesem legendären Auto, das dank Künstlicher Intelligenz mehr Persönlichkeit besaß als so mancher Seriencharakter jener Zeit. Nun kündigt sich die Rückkehr des legendären Duos an. Dieses Mal nicht für das TV, sondern in Form einer Kinoadaption. Universal will die Kultmarke „Knight Rider“ wiederbeleben und setzt dafür auf ein Team, das sich mit modernen Neuinterpretationen bestens auskennt.
Nämlich Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg und Josh Heald. Das Trio steht hinter dem Netflix-Hit „Cobra Kai“, jener Erfolgsserie, die das Erbe der „Karate Kid“-Filme erfolgreich in die Gegenwart transportiert hat. Hurwitz und Schlossberg befinden sich derzeit in Gesprächen für die Regie. Gemeinsam mit Heald sollen sie außerdem das Drehbuch verfassen und zusätzlich als Produzenten tätig werden.
Eine geballte Ladung Kreativpower also, die schon bei „Cobra Kai“ bewiesen hat, wie man Nostalgie und frische Ideen miteinander verbindet. Ob die „Knight Rider“-Verfilmung als direkter Nachfolger der Serie angelegt ist oder ein komplettes Reboot darstellt, bleibt noch geheim. Auch zur Handlung gibt es bislang keinerlei offizielle Informationen.
Die Vorlage bietet jedenfalls mehr als genug Stoff für eine moderne Leinwandversion. Zwischen 1982 und 1986 lief „Knight Rider“ im Fernsehen und wurde schnell zum absoluten Publikumsmagneten. Michael Knight, ein ehemaliger Cop, bekämpfte mit K.I.T.T. das Verbrechen in den unterschiedlichsten Formen. Von kleinen Ganoven bis hin zu finsteren Organisationen.
Der schwarze Pontiac Trans Am mit dem markanten roten Scannerlicht an der Front war dabei weit mehr als ein Fortbewegungsmittel. Er sprach, fuhr eigenständig, konnte unglaubliche Stunts hinlegen und verfügte über eine ganze Palette futuristischer Features. Das Zusammenspiel zwischen Hasselhoffs charismatischer Darstellung und K.I.T.T.s kühlen, aber humorvollen Kommentaren machte den besonderen Reiz der Serie aus.
Dazu kam ein ikonisches Synthie-Intro, jede Menge Action-Sequenzen und eine 80er-Ästhetik, die bis heute als pure Nostalgie funktioniert. „Knight Rider“ steht exemplarisch für eine Ära, in der Helden noch klar gezeichnet waren und Autos durchaus eine Seele haben durften – zumindest auf dem Bildschirm.
Die geplante Kinoadaption könnte nun versuchen, dieses Gefühl ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Und selbst wenn noch unklar ist, ob David Hasselhoff in irgendeiner Form zurückkehrt, dürfte allein der Name „Knight Rider“ ausreichen, um Fans der Originalserie neugierig zu machen.
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