Dass Jenna Ortega einmal im Marvel-Universum auftauchte, dürfte selbst eingefleischten Kino-Fans nur schwerlich aufgefallen sein. Tatsächlich war ihr Auftritt in „Iron Man 3“ so kurz und unauffällig, dass die meisten Fans wohl keinerlei Erinnerung daran haben. 2013 spielte Ortega – damals erst zehn Jahre alt – die Tochter eines hochrangigen US-Politikers, deren dramatische Hintergrundgeschichte kaum eine Rolle spielte.

Ursprünglich sollte ihre Figur, die Tochter des von Miguel Ferrer verkörperten Vizepräsidenten Rodriguez, eine größere Bedeutung haben. Doch von der geplanten Story blieb im finalen Film nicht viel übrig. Ortegas Rolle verlor ein Bein und sollte mithilfe einer kontroversen medizinischen Methode von Wissenschaftler Aldrich Killian (Guy Pearce) geheilt werden. Mehr war jedoch nicht zu sehen oder zu hören. Nicht einmal eine Nennung im Abspann gab es für die junge Schauspielerin.

„Sie haben sogar meinen Namen entfernt. […]“

Ein Jahrzehnt später scheint Ortega diese Erfahrung noch gut im Gedächtnis zu haben. In einem aktuellen Interview mit „Entertainment Tonight“ im Rahmen ihres neuen Films „Death of a Unicorn“ ließ sie deutlich erkennen, dass ihr Interesse an weiteren Marvel-Produktionen nicht mehr vorhanden ist. Auf die Vermutung ihres Kollegen Paul Rudd, wonach kleine Rollen im MCU manchmal unerwartet später an Bedeutung gewinnen, antwortete Ortega trocken:

„Sie haben sogar meinen Namen entfernt. Ich registriere das und dann gehe ich weiter.“ Diese klare Absage dürfte Marvel nicht nur auf kurze, sondern wohl auch auf lange Sicht erhalten haben. Jenna Ortega ist heute dank ihrer ikonischen Hauptrolle in der Netflix-Serie „Wednesday“ international bekannt, beliebt und vor allem auch erfolgreich. Da steht ihre anfängliche Begegnung mit dem Marvel-Franchise in starkem Gegensatz zu ihrem jetzigen Erfolg.

Und so warten alle Fans nun erstmal auf die nächste Staffel der Netflix-Serie „Wednesday“, die im Herbst 2025 erwartet wird. Obendrein wird sie wie bereits erwähnt demnächst in der pechschwarzen Horror-Komödie „Death of a Unicorn“ an der Seite von Paul Rudd zu sehen sein.

Quelle: moviepilot.de