Wenn zwei Namen im modernen Gangster- und Actionkino sofort Funken schlagen, dann sind es Guy Ritchie und Jason Statham. Seit den späten Neunzigern ziehen diese beiden Briten durch die Filmwelt. Laut dem Branchenmagazin „Variety“ kündigt sich jetzt ihr nächstes gemeinsames Projekt mit dem Titel „Viva La Madness“ an.
Der kommende Action-Streifen basiert dabei auf dem gleichnamigen Roman von J. J. Connolly. Dieser wiederum ist der Nachfolger des Kultfilms „Layer Cake“ von Matthew Vaughn. „Viva La Madness“ soll aber nicht ein klassischer Nachfolger werden, auch kein Spin-off, sondern ein frisches Kapitel mit neuem Fokus.
Die Kernfigur ist ein Londoner Dealer, der lediglich als „X“ bezeichnet wird. Der Mann hat genug von illegalen Deals und Dauerstress, träumt von einem ruhigeren Leben. Doch bekanntlich lässt die Schattenwelt solche Ausstiegsträume selten zu. Im Buch gerät er erneut mitten hinein in Intrigen, Drogen, Gewalt, Geldwäsche und all das, was britische Crime-Erzählungen so nervenzerreißend macht. Viel mehr ist zur Handlung nicht bekannt, denn die Produktion hält alle Details fein säuberlich unter Verschluss.
Jason Statham ist bisher der einzige bestätigte Name vor der Kamera, und Guy Ritchie übernimmt sowohl Regie als auch das Drehbuch. Ein Duo, das man kaum vorstellen muss. Ein Blick zurück zeigt, wie stark diese kreative Partnerschaft schon immer funktioniert hat. Von den Anfängen in Londons Hinterhöfen unter zwielichtigen Gestalten bis hin zu größeren, international angelegten Action-Szenarien.
Jedes gemeinsame Projekt hatte seine ganz eigene Note, aber alle teilten sie Tempo, Stil und eine Prise zynischen britischen Humors. Erfahrungsgemäß liefert diese Kombination aber gern rasante Schnitte, bissige Dialoge und Figuren, die trotz düsterer Lebensrealität eine fast schon legendäre Coolness ausstrahlen. Gerade in Zeiten, in denen viele Actionfilme glattgebügelt wirken, sorgt Ritchie mit seiner Handschrift immer wieder für echte Film-Highlights. Die Dreharbeiten zu „Viva La Madness“ sollen übrigens im Januar 2026 starten.
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