Kurz vor Halloween steht allen Genre-Fans ein potenzielles Highlight bevor. Die Rede ist von Arthouse-Slasher „In a Violent Nature“. Der Film stammt von Chris Nash, der bereits mit Werken wie „The ABCs of Death 2“ und „23 Ways To Die“ auf sich aufmerksam machte. Diesmal entführt er in eine ungewöhnlich stille Welt des Horrors, die nicht nur durch ihre Erzählweise, sondern auch durch eine intensive Gewaltdarstellung die Menschen aus dem Kinosessel hauen soll.

„In a Violent Nature“ setzt auf eine scheinbar klassische Slasher-Handlung, bricht jedoch mit vielen Konventionen des Genres. So wird der Streifen aus der Perspektive seines untoten Killers erzählt. Nämlich Johnny, der 60 Jahre nach seinem Tod zufällig wieder zum Leben erweckt wird und an einem Waldsee junge Menschen jagt. „In a Violent Nature“ beginnt alles mit einer Gruppe von Jugendlichen, die in den dichten Wäldern Kanadas auf ein altes Medaillon stoßen.

Ein Arthouse-Slasher der polarisiert

Dieses Artefakt erweckt unwissentlich den verrottenden Körper eines brutalen Mörders zum Leben. Der Killer, gespielt von Ry Barrett, begibt sich auf einen rachsüchtigen Feldzug gegen die Jugendlichen, die seine letzte Ruhe gestört haben. Entgegen den Erwartungen bietet der Film keine schnelle Schlachtplatte, sondern überrascht mit einem bedächtigen, fast meditativen Tempo, das an die filmische Handschrift von Regisseuren wie Terrence Malick erinnert.

Chris Nash selbst hat Malick als eine visuelle Inspirationsquelle für diesen Film genannt, was die langen, statischen Aufnahmen und die fehlende Filmmusik erklärt. Die Einzigartigkeit von „In a Violent Nature“ wurde bereits bei seiner Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival deutlich und setzte sich auf weiteren Filmfestivals fort. Der Arthouse-Slasher schlug hohe Wellen unter Genre-Fans und polarisierte stark.

Uncut ab 18 Jahren im Kino

Während einige das frische Konzept feierten, waren andere überrascht oder enttäuscht von der ungewöhnlich ruhigen Erzählweise eines Slasher-Films. Die deutsche Premiere von „In a Violent Nature“ findet kurz vor Halloween. Die Vorführungen sind jedoch auf den 24. Oktober 2024 beschränkt. Fans von tiefgründigeren Horrorfilmen, die eine dichte Atmosphäre der blutigen Action vorziehen, sollten sich diesen Termin daher vormerken.

„In a Violent Nature“ wurde zudem von der FSK ohne Kürzungen ab 18 Jahren freigegeben, womit sich der Slasher in diesem Jahr zu seinen Uncut-Horror-Gesellen im Kino, „Terrifier 3“ und „Smile 2“, gesellt. Indes wurde auch bereits ein Sequel zu „In a Violent Nature“ offiziell angekündigt. Wer such einen ersten Eindruck von „In a Violent Nature“ machen will, kann dies mit dem nachfolgenden Trailer tun.

Quelle: filmfutter.com