Es gibt ohne Frage einige Duos in der Filmgeschichte, die absoluten Kultstatus genießen. Doch das Prügelzweigespann Bud Spencer und Terence Hill hat sich wie kein anderes in die Herzen von Zuschauern und Fans gespielt. Zudem prägten Bud Spencer und Terence Hill gemeinsam ganze Dekaden der Fernsehunterhaltung. Und das für geschlagene 27 Jahre von 1967 bis 1994, in denen sie gemeinsam vor der Kamera standen.

Dabei kamen vermeintlich satte 17 allseits beliebte Kultstreifen zusammen, beispielsweise ikonische Action-Komödien wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“, „Zwei wie Pech und Schwefel“ oder „Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“. Jedoch gibt es einen weiteren, bei den meisten Fans längst vergessenen oder gar unbekannten 18. Film des Kultduos.

Ein legendäres Kriegsdrama

Die Rede ist vom Historien-Epos „Hannibal“, auch bekannt unter dem italienischen Titel „Annibale“, von Carlo Ludovico Bragaglia und Kultregisseur Edgar G. Ulmer aus dem Jahre 1959. Leider agieren Bud Spencer und Terence Hill nicht gemeinsam in diesem Film miteinander, weshalb es auch keine typische Spencer/Hill-Action zu sehen gibt.

Aber „Hannibal“ gehört nichtdestotrotz zu den fulminanten Genre-Klassikern unter den Kriegsdramen von damals. Wer nun Lust auf den ersten Film mit Bud Spencer und Terence Hill bekommen hat, aber keine Ahnung hat, worum es in „Hannibal“ geht, nachfolgend der Plot in der Zusammenfassung.

Das erwartet euch in „Hannibal“

Wir gehen hierbei zurück ins Jahr 216 vor Christus. Der Film handelt vom berühmt-berüchtigte karthagischen General Hannibal, der besonders für seine Kriegszüge während der Zweiten Punischen Krieges gegen das antike Rom bekannt ist. Die Handlung konzentriert sich auf Hannibals legendäre Überquerung der Alpen mit seinem mächtigen Heer, das auch Kriegselefanten umfasste, um Rom von Norden her anzugreifen.

Dieses militärische Manöver gilt als eines der kühnsten militärischen Unternehmungen der Geschichte und zeigt Hannibals taktisches Geschick und seine Entschlossenheit. Während der Alpenüberquerung fällt indes Sylvia, ihres Zeichens die Tochter eines hochrangigen Senators, Hannibal in die Hände. Hannibal erhofft sich, dass sie den Römern von seiner Stärke, seinen Soldaten und seinen Elefanten erzählt.

„Hannibal“ fürs Heimkino

Deshalb schickt er Sylvia in ihre Heimat zurück. Doch Sylvia hat sich unsterblich in den Kriegsherrn verliebt und will zu ihm zurück. Verraten von einem Sklaven wird sie gefangen genommen. Hannibal, der dem Hinterhalt gerade noch entkommen konnte, mobilisiert seine Truppen und marschiert gegen Rom. „Hannibal“ stellt auch die Schwierigkeiten und Herausforderungen dar, denen sich Hannibal und seine Truppen während der Alpenüberquerung und in den darauffolgenden Schlachten stellen mussten.

Neben den Kampfszenen gibt es auch Einblicke in persönliche und politische Konflikte, die sich aus Hannibals Feldzug ergeben. Seit letztem Jahr gibt es den Kultstreifen „Hannibal“ in einer Neuauflage erstmals auf Blu-ray für das Heimkino als Mediabook. Dieses enthält das Historien-Epos auf zwei Blu-rays in der europäischen als auch der amerikanischen Schnittfassung. Hinzu kommen Bonusmaterial und ein Booklet mit allen Informationen zum Film.

Quelle: tvspielfilm.de