Mit dem deutschen Teaser zu „Him – Der Größte aller Zeiten“ kündigt sich ein düsterer Mix aus Psychothriller, Sportdrama und Horrormärchen an. Alles verpackt im Glanz von Ruhm, Follower-Zahlen und der dunklen Seite sportlicher Exzellenz. Der Film, der ab dem 18. September 2025 in den Kinos läuft, kommt ausgerechnet aus der Schmiede von Jordan Peele.
Eben jenem kreativen Kopf hinter modernen Genrehits wie „Get Out“, „Wir“ oder „Nope“. Damit ist klar, dass es auch mit „Him – Der Größte aller Zeiten“ nicht nur um Schrecken geht, sondern um tiefsitzende gesellschaftliche Obsessionen. Im Zentrum steht Cameron Cade, ein junger Quarterback mit glänzender Zukunft und dem Willen, alles zu geben – und womöglich auch alles zu verlieren.
Gespielt von Tyriq Withers, der wie seine Figur früher selbst im Football aktiv war, erlebt Cade den Albtraum eines ambitionierten Aufsteigers: Am Vorabend seiner großen Chance wird er brutal attackiert und bleibt mit einem möglicherweise karrierebeendenden Hirntrauma zurück. Doch wie durch ein Wunder meldet sich sein Idol bei ihm – niemand Geringeres als Isaiah White, eine Football-Legende mit acht Meisterschaftsringen.
Was zunächst wie ein Märchen klingt, kippt schnell in beklemmende Abgründe. Isaiah, verkörpert von Marlon Wayans, lädt Cameron in sein abgeschiedenes Anwesen ein. Dort will er ihn fit machen – körperlich, geistig und vielleicht sogar darüber hinaus. Begleitet wird der Ex-Star von seiner Frau Elsie White, einer Influencerin, die stets zwischen Glamour und seltsamer Künstlichkeit schwankt.
Was folgt, ist kein klassisches Trainingslager, sondern ein klaustrophobischer Trip in die Schattenseiten des Leistungswahns. „Was bist du bereit zu opfern, um der Größte aller Zeiten zu werden?“ – diese Frage zieht sich wie ein Mantra durch den Teaser. Im Trailer flackern verstörende Bilder: verschwitzte Trainingssessions, irritierende Rituale und ein zunehmend manipulativer Mentor.
Isaiah Whites Charisma beginnt zu bröckeln, während sich sein Wesen in etwas Unheimliches verwandelt. Bald wird klar, dass es hier um mehr geht als sportliche Ambitionen – hier wird an der Identität des jungen Spielers gesägt, am Selbst, am Körper, am Verstand. Produziert wurde „Him – Der Größte aller Zeiten“ von Monkeypaw Productions, das sich erneut auf ambitioniertes Storytelling mit sozialem Unterton spezialisiert.
Neben Marlon Wayans und Tyriq Withers stehen Julia Fox, Tim Heidecker und Jim Jefferies vor der Kamera – sowie überraschend auch MMA-Kämpfer Maurice Greene und Musiker wie Guapdad 4000 und Tierra Whack, die hier ihr Debüt auf der Leinwand feiern. Das Skript zu „Him – Der Größte aller Zeiten“ schaffte es übrigens auf die renommierte „Black List“, ein jährliches Ranking der stärksten noch unverfilmten Drehbücher Hollywoods.
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