Zwischen 1973 und 1991 hat kaum eine Band die Rockwelt so nachhaltig geprägt wie Queen. Angeführt vom unverwechselbaren und viel zu früh verstorbenen Freddie Mercury, gelten sie bis heute als Ikonen der britischen Rockmusik. Mit unzähligen Klassikern haben Queen Musikgeschichte geschrieben – und selbst Jahrzehnte später gehören sie noch immer zu den ganz Großen.

2019 kam mit dem Film „Bohemian Rhapsody“ ein Kinohit in die Säle, der die Geschichte der Band erzählt und heute Abend läuft das Musikdrama im Free-TV. „Bohemian Rhapsody“ nimmt mit auf eine Reise durch die Karriere von Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon. Der Film zeigt, wie die Band entstand, ihre größten Hits produzierte und schließlich beim legendären Live Aid-Konzert einen der berühmtesten Auftritte der Rockgeschichte hinlegte.

Nicht nur große Rock-Momente

Neben der Musik gibt es auch Einblicke in interne Konflikte, Mercurys Solo-Ausflüge und den Umgang der Band mit Management und Erfolg. Damit bietet der Streifen nicht nur große Rock-Momente, sondern wirft auch einen Blick hinter die Fassade. Ganz ohne Kritik kommt „Bohemian Rhapsody“ aber nicht aus. Manche Szenen nehmen es mit den Fakten nicht so genau.

So wird etwa behauptet, Mercury habe seine späteren Bandkollegen zufällig auf einem Hinterhof getroffen – tatsächlich lebten sie schon längst zusammen in einer WG. Auch bei der Chronologie wurden Dinge durcheinandergebracht: Songs und Alben erscheinen im Film zu falschen Zeitpunkten, und die Diagnose von Mercurys HIV-Erkrankung wurde für die Dramaturgie deutlich früher angesetzt, als es in Wirklichkeit der Fall war.

Rami Malek brilliert als Freddie Mercury

Solche Details dürften vor allem eingefleischten Fans auffallen, dem Unterhaltungswert schadet es aber kaum. Der große Pluspunkt des Films ist ohne Zweifel die Performance von Rami Malek, der für seine Darstellung von Freddie Mercury mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Auch die übrige Besetzung überzeugt – Gwilym Lee könnte mit seiner Ähnlichkeit zu Brian May fast als dessen Bruder durchgehen.

Am Ende bleibt mit „Bohemian Rhapsody“ ein Musikdrama, das jede Menge Emotionen, große Musikmomente und pure Unterhaltung liefert. Wer Lust hat, Queen noch einmal ganz neu zu erleben, kann heute Abend am 25. August 2025 um 20:15 Uhr bei ProSieben einschalten.