Lange wurde gemunkelt, viel spekuliert, dann wurde es offiziell. Adam Sandler zieht sich wieder die Golfschuhe an und schwingt den Schläger. Mit „Happy Gilmore 2“ kehrt eine der kultigsten Sportkomödien der 90er zurück und Netflix liefert nun den ersten offiziellen Trailer. Die Vorschau gibt dabei einen ordentlichen Vorgeschmack auf das, was Fans erwartet.
Nämlich eine herrlich absurde Kombination aus Retro-Charme und brandneuem Wahnsinn. Der erste Teil von „Happy Gilmore“ erschien 1996, als Adam Sandler noch auf dem Weg war, sich als feste Größe im Comedy-Kino zu etablieren. Die Komödie, in dem ein temperamentvoller Eishockeyspieler sein Talent auf dem Golfplatz entdeckt, wurde rasch zum Kult.
Nicht zuletzt wegen Sandlers markantem Humor, schrägen Nebenfiguren und einer gehörigen Portion Slapstick entwickelte sich der Film zu einem Genre-Liebling. Fast 30 Jahre später ist es nun bald soweit, wenn der chaotischste Golfer der Filmgeschichte erneut auf dem Grün steht. Adam Sandler – inzwischen 57 – schlüpft in „Happy Gilmore 2“ wieder in seine Paraderolle und bleibt dabei ganz der Alte. Laut, direkt, leicht drüber, aber mit dem Herz am rechten Fleck.
Seit seinem Triumph über Shooter McGavin ist Happy längst kein Außenseiter mehr. Er mischt jetzt ganz oben mit und ist auf dem Golfplatz eine echte Hausnummer. Gemeinsam mit Virginia Venit genießt er das Leben, doch richtig zur Ruhe kommt er nicht. Denn plötzlich tauchen junge, ehrgeizige Golf-Profis auf, die das Spiel ordentlich aufmischen. Um da mithalten zu können, muss Happy seinen Stil überdenken. Was sich allerdings als ziemliche Herausforderung entpuppt.
Zum Glück steht ihm ein neuer Caddy zur Seite, der frische Ideen und neuen Schwung mitbringt. Und klar: Auch Shooter McGavin ist wieder mit von der Partie und macht Happy wie gewohnt das Leben schwer. Im Trailer zu „Happy Gilmore 2“ lässt sich bereits erahnen, dass die Fortsetzung nicht nur von Nostalgie lebt, sondern auch neue Impulse setzen will.
Zurück sind auch einige bekannte Gesichter. So mimt Julie Bowen erneut die toughe Virginia Venit, während Christopher McDonald wieder als ungeliebter Rivale Shooter McGavin auftritt. Und als wäre das nicht schon genug Fanservice, gibt es ein Wiedersehen mit Ben Stiller, der seine denkwürdige Minirolle als sadistischer Altenpfleger erneut zum Leben erweckt.
Doch „Happy Gilmore 2“ setzt nicht nur auf Altbewährtes. Die Liste der Cameos liest sich wie ein wilder Mix aus Musik-, Sport- und Golfprominenz. So mischen sich Eminem, Bad Bunny, NFL-Profis wie Reggie Bush und Travis Kelce sowie Wrestling-Star Becky Lynch unters Personal. Auch Golfgrößen wie Rickie Fowler, Rory McIlroy und Jordan Spieth schlagen mit auf. Besonders nett: Lee Trevino ist ebenfalls wieder mit von der Partie – eine schöne Geste für Fans des Originals.
Hinter der Kamera hat sich ebenfalls einiges getan. Während Dennis Dugan, Regisseur des ersten Films, diesmal lediglich als Produzent agiert, übernimmt Kyle Newacheck die Regie. Der Filmemacher kennt sich mit schrägem Humor aus, schließlich arbeitete er bereits mit Sandler an „Murder Mystery“. Die große Frage bleibt natürlich: Kann „Happy Gilmore 2“ den Kultstatus des Originals erreichen?
Ob der zweite Abschlag ein Hole-in-One wird, zeigt sich ab dem 25. Juli 2025. Dann feiert „Happy Gilmore 2“ seine Premiere exklusiv auf Netflix.
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