Nach vielen Jahren der Vorbereitung steht nun fest: Guillermo del Toro bringt seine Version von Frankenstein in die Kinos – und kurz darauf auch zu Netflix. Damit erhält die Neuinterpretation des berühmten Stoffes sowohl eine exklusive Kinolaufzeit als auch einen festen Starttermin im Streaming.
Guillermo del Toro, bekannt für Werke wie Pans Labyrinth und The Shape of Water, hat sich schon lange mit Mary Shelleys Roman beschäftigt. Bereits vor über einem Jahrzehnt sprach er öffentlich darüber, dass Frankenstein für ihn der prägendste literarische Stoff sei. Die Figur des missverstandenen Monsters, das Liebe in sich trägt, aber nur Schrecken erntet, begleitet seine Karriere seit Jahren. Nun kehrt der Regisseur zurück zu einer Geschichte, die er stets als Quelle seiner Kreativität bezeichnet hat.
Die Verfilmung entsteht unter Federführung von Netflix, doch im Gegensatz zu manch anderen Produktionen des Streaminganbieters wird der Film nicht ausschließlich online starten. Der Konzern entschied sich für einen limitierten Kinolauf, um der Produktion auch auf der großen Leinwand Raum zu geben.
In den Vereinigten Staaten beginnt der Kinostart am 17. Oktober 2025, in Deutschland wird der Film ab dem 23. Oktober in ausgewählten Kinos gezeigt. Die Vorführung ist auf zwei Wochen begrenzt, bevor die Veröffentlichung im Streaming folgt. Weltweit wird Frankenstein dann ab dem 7. November 2025 bei Netflix abrufbar sein.
Diese Doppelstrategie erlaubt es dem Film, sowohl ein klassisches Publikum im Saal zu erreichen als auch die breite Masse der Abonnenten direkt zu bedienen. Für cineastisch Interessierte bietet sich damit die Möglichkeit, del Toros visuell ausgeprägten Stil in seiner vollen Intensität auf der Kinoleinwand zu erleben, bevor das Werk im heimischen Wohnzimmer Einzug hält.
Auch die Schauspielerauswahl unterstreicht die Bedeutung des Projekts. Oscar Isaac übernimmt eine der Hauptrollen, an seiner Seite stehen Jacob Elordi und Mia Goth. Darüber hinaus sind unter anderem Felix Kammerer, Lars Mikkelsen, David Bradley, Christian Convery, Charles Dance und Christoph Waltz Teil des Ensembles. Diese Kombination aus etablierten Größen und jüngeren Talenten soll dem Klassiker einen frischen wie zugleich traditionsbewussten Charakter verleihen.
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