Als der Katastrophenfilm „Greenland“ 2020 überraschend Herzen und so manchen Adrenalinspiegel eroberte, lag das nicht nur an krachenden Feuerbällen und Weltuntergangsoptik. Statt Dauerexplosions-Stakkato setzte der Film überraschend stark auf Emotionen und familiäre Tragweite.
Gerard Butler als John Garrity stolperte damals nicht als unbesiegbarer Actionheld durchs Chaos, sondern als ziemlich normaler Typ, der einfach nur seine Familie durch einen kosmischen Albtraum bringen wollte. Jetzt steht „Greenland 2“ an und der erste Trailer zeigt klar, dass hier nicht einfach die gleiche Apokalypse nochmal in die Mikrowelle geschoben wurde.
Kein Rennen mehr vor dem drohenden Einschlag, dieses Mal geht es ums Durchhalten danach. Wer dachte, nach dem Schutzbunker sei das Gröbste rum, bekommt im Trailer direkt eine andere Realität um die Ohren gehauen. Fünf Jahre nach Clarke – also dem Kometen, der alles verändert hat – hocken John (Gerard Butler), Allison (Morena Baccarin) und Sohn Nathan (Roman Griffin Davis) immer noch im unterirdischen Zufluchtsort in Grönland.
Doch der vermeintliche Schutzbunker ist alles andere als eine Heimat. Strahlung, verseuchte Ressourcen, und über ihnen schweben weiterhin Überreste des zerstörerischen Himmelskörpers. Und dann bricht auch noch der Boden wortwörtlich weg – ein gigantisches Beben zwingt die drei, erneut aufzubrechen. Ihr Ziel: ein Ort, der wie ein Mythos klingt, aber in dieser neuen Welt als letzte Hoffnung gilt – der Krater des Clarke-Kometen in Südfrankreich.
Die Fortsetzung holt indes das bekannte Kernteam zurück. Regisseur Ric Roman Waugh, Autor Chris Sparling, Gerard Butler und Morena Baccarin. Neu im Cast ist Amber Rose Revah aus „The Punisher“. Zudem wurde am Budget ordentlich geschraubt mit rund 65 Millionen US-Dollar, fast das Doppelte des Originals. „Greenland 2“ startet am 8. Januar 2025 im Kino.
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