Acht Jahre sind vergangen, seit Captain Jack Sparrow zuletzt die Segel setzte und mit seinem unberechenbaren Charme, schiefem Gang und einem Glas Rum in der Hand das Kino eroberte. Seit „Pirates of the Caribbean – Salazars Rache“ von 2017 war es still um den berühmtesten Freibeuter der Kinogeschichte.

Doch nun weht wieder ein frischer Wind über die See. Denn Produzent Jerry Bruckheimer hat in einem Interview mit „Entertainment Weekly“ angedeutet, dass die Rückkehr von Johnny Depp keineswegs ausgeschlossen sei. Bruckheimer bestätigte, dass intensiv am sechsten Teil gearbeitet werde. Am Skript, das unter anderem von Jeff Nathanson überarbeitet wird, feile man noch.

Nicht mal für „für 300 Millionen Dollar und eine Million Alpakas“

Vor allem die ersten beiden Akte bräuchten Feinschliff, während der dritte bereits überzeugen könne. „Wenn ihm die Art und Weise gefällt, wie die Rolle geschrieben ist, denke ich, dass er es machen würde“, so der Produzent über Johnny Depp. Dass diese Worte für Aufsehen sorgen, hat Gründe. Nach dem letzten Film schien Depps Zeit als Jack Sparrow vorbei. 2018 kappte Disney die Zusammenarbeit.

Dies nicht nur wegen schwächelnder Einspielergebnisse und der hohen Gagenforderung, sondern vor allem wegen der damals im Raum stehenden Vorwürfe seiner Ex-Frau Amber Heard. Der öffentliche Rechtsstreit, begleitet von einem gewaltigen Medienecho, verschärfte die Situation zusätzlich. Depp selbst hatte damals trotzig erklärt, selbst „für 300 Millionen Dollar und eine Million Alpakas“ nicht zurückzukehren.

<blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Jerry Bruckheimer still wants to make another 'Pirates of the Caribbean' movie, and he's pretty sure Johnny Depp is going to reprise his role as Jack Sparrow. <a href="https://t.co/1TCVkLMGuv">https://t.co/1TCVkLMGuv</a></p>— Entertainment Weekly (@EW) <a href="https://twitter.com/EW/status/1955253833824710990?ref_src=twsrc%5Etfw">August 12, 2025</a></blockquote> <script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>

Trotzdem hält Bruckheimer an seiner Loyalität fest. „Er hat Captain Jack erschaffen. Das stand nicht im Drehbuch, das war er“, betont er. In seinen Augen wäre eine Rückkehr mehr als bloß ein nostalgischer Bonus. Sie würde den Kern des „Fluch der Karibik“-Universums zurückbringen. Zwar sei der neue Film als Reboot geplant, doch die Figur Sparrow gilt nach wie vor als Herzstück der Reihe.

Ob der exzentrische Pirat tatsächlich wieder das Ruder übernimmt, hängt laut Bruckheimer also vor allem davon ab, ob das Drehbuch Johnny Depp überzeugen kann. Die Entscheidung dürfte also nicht von Marketingstrategien abhängen. Doch allein die Tatsache, dass dieses Gespräch wieder Fahrt aufnimmt, lässt erahnen, dass in den Hallen von Disney und unter den Fans die Hoffnung auf ein Comeback nicht untergegangen ist.

Quelle: ew.com