Mit einem ordentlichen Knall ist das tödliche Schicksal zurück auf der großen Leinwand und zwar stärker denn je. Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause meldete sich die „Final Destination“-Reihe im Mai eindrucksvoll zurück. Und was für ein Comeback das geworden ist! Denn „Final Destination: Bloodlines“ schießt nicht nur durch die Decke, sondern legt auch gleich den erfolgreichsten Start der gesamten Reihe hin.
Der sechste Teil der Reihe trifft hierbei offenbar den Nerv der Zeit und bringt den Tod in seiner kreativsten Form zurück auf die große Leinwand. Die Horrorreihe, die seit 25 Jahren das Spiel mit dem unausweichlichen Schicksal zelebriert, hat mit ihrem neuesten Ableger offensichtlich alles richtiggemacht. Während sich viele das Comeback der Kultmarke kaum noch vorstellen konnten, hat Warner Bros. still und heimlich einen echten Blockbuster aufgebaut.
Das Ergebnis ist ein weltweites Einspielergebnis, das kurz davorsteht, die 190-Millionen-Dollar-Marke zu knacken. Damit übertrifft „Final Destination: Bloodlines“ alle seine Vorgänger. Selbst den bis dato erfolgreichsten vierten Teil, der 2009 in 3D erschien und über 187 Millionen Dollar einspielte. Bereits zum Kinostart von „Final Destination: Bloodlines“ durfte man sich über satte 51 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende freuen.
Eine Zahl, die keiner der Vorgänger auch nur annähernd erreicht hat. Auch die Macher der sechsten Runde des Todes lassen sich nicht lumpen. Hinter der Kamera stehen mit Zach Lipovsky und Adam B. Stein zwei Regisseure, die bereits mit Genre-Erfahrungen punkten konnten. Im Mittelpunkt steht dieses Mal Stefani, deren Albträume sich auf unheilvolle Weise als prophetisch entpuppen.
Ihre Großmutter Esther überlistete vor vielen Jahren das Schicksal – ein Sieg, den der Tod nie vergessen hat. Jetzt holt sich das Schicksal zurück, was ihm zusteht. Die Geschichte entwickelt sich zu einem düsteren Familienfluch, der nicht nur Esthers Nachkommen trifft, sondern auch die, die einst durch ihr Eingreifen dem Tod entkommen sind.
„Final Destination: Bloodlines“ setzt auf altbewährte Stärken: kreative, teils absurd konstruierte Todessequenzen, die einen unverkennbaren Wiedererkennungswert haben. Genau hier punktet „Final Destination: Bloodlines“ erneut mit jener makabren Raffinesse, die das Franchise seit jeher ausgezeichnet hat. Bizarre Zufälle, fatale Kettenreaktionen und eine unaufhaltsame Gewalt, die wie ein Schatten über den Figuren schwebt.
Ja, genau dieses Rezept funktioniert auch 2025 noch perfekt. Der Cast, angeführt von Brec Bassinger, Richard Harmon, Rya Kihlstedt und Max Lloyd-Jones, bringt indes frischen Wind in die Reihe und verleiht den neuen Charakteren genug Tiefe, um nicht nur als leichte Opfer des Schicksals wahrgenommen zu werden. Dass „Final Destination: Bloodlines“ der erfolgreichste Teil der Reihe geworden ist, überrascht da fast nicht mehr.
Auch wenn das inflationsbereinigte Ziel von 283 Millionen US-Dollar noch ein Stück entfernt liegt, steht jetzt schon fest, dass kein anderer Teil jemals so erfolgreich war. „Final Destination: Bloodlines“ läuft seit dem 15. Mai 2025 in den deutschen Kinos.
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