Das Blut ist noch nicht getrocknet, da wird im Hintergrund schon weitergesägt. Das „Tanz der Teufel“-Universum zeigt einmal mehr, wie wenig Geduld es mit Pausen hat. Noch bevor der sechste Film der Reihe „Evil Dead Burn“ überhaupt im Kino anläuft, laufen bereits die Vorbereitungen für den siebten Kinofilm der langlebigen Horror-Reihe.

Das Franchise setzt damit weiter auf Tempo und zeigt, dass die Necronomicon-Seiten noch lange nicht zugeklappt sind. Für den neuen, bislang titellosen Film übernimmt Francis Galluppi die kreative Kontrolle. Regie und Drehbuch liegen komplett in seiner Hand. Galluppi konnte sich zuletzt mit „The Last Stop in Yuma County“ profilieren, einem Film, der eher auf Spannung als auf Dauerbeschuss setzt und Gewalt sehr gezielt einsetzt.

Spannender Cast bereits gefunden

Genau dieser Stil scheint gut zum aktuellen Kurs der Reihe zu passen, die sich seit einigen Jahren wieder ernster und direkter gibt. Produziert wird der neue Film erneut unter dem Dach von Ghost House Pictures, dem festen Zuhause des Franchise. Finanziell stemmen New Line Cinema und Sony Pictures das Projekt gemeinsam. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt und sorgt dafür, dass „Tanz der Teufel“ weiterhin als Kinomarke präsent bleibt.

Auch beim Cast setzt man auf eine Mischung aus bekannten Genre-Gesichtern und frischen Namen. Mit dabei sind Charlotte Hope, Jessica McNamee, Zach Gilford und Josh Helman. Ergänzt wird der Cast durch Ella Newton, Nachwuchsdarstellerin Ella Oliphant sowie Elizabeth Cullen. Der neue Film soll indes eigenständig funktionieren und keine Altlasten mitschleppen.

Bruce Campbell ja oder nein?

Zur Geschichte ist bisher nichts bekannt. Fest steht nur, dass Galluppi eine eigene Idee eingebracht hat und der Film damit in der Tradition der letzten Standalone-Beiträge steht. Ob es Cameos gibt oder ob Bruce Campbell in irgendeiner Form auftaucht, ist offen. Die letzten Filme haben gezeigt, dass das Franchise auch ohne direkte Rückgriffe auf Ash Williams funktioniert.

Rückenwind bekommt das Ganze durch den Erfolg von „Evil Dead Rise“, der weltweit rund 147 Millionen US-Dollar einspielte und die Marke nach der Pandemie wieder klar im Kino verankerte. „Evil Dead Burn“ soll daran anknüpfen, während der siebte Film bereits vorbereitet wird. Seit dem ursprünglichen „Tanz der Teufel“ von 1981 hat sich die Reihe immer wieder neu erfunden – mit Fortsetzungen, Reboots und der Serie Ash vs Evil Dead. Der kommende Film setzt diese Tradition fort, ohne sich festzulegen, wohin die Reise konkret geht. Sicher scheint nur: Das Böse bleibt geschäftig.