Das Projekt, das viele Fans längst herbeigesehnt haben, nimmt nun Gestalt an! Die finstere, rätselhafte Welt von „Elden Ring“ wird offiziell verfilmt. Dies mit dem Kultstudio A24 und keinem Geringeren als dem gefeierten Filmemacher Alex Garland an der Spitze. In Kooperation mit Bandai Namco Entertainment steigt das Studio hinter Filmhits wie „Hereditary“ und „Midsommar“ nun in die düsteren Zwischenlande hinab.

Alex Garland, der mit „Ex Machina“ oder zuletzt „Civil War“ überzeugt, übernimmt Regie und Drehbuch dieser ambitionierten Videospiel-Adaption. Dass „Elden Ring“ mehr ist als ein weiteres Open-World-Spiel, dürfte spätestens seit dem gewaltigen Erfolg klar sein. Denn über 30 Millionen verkaufte Exemplare weltweit sprechen für sich. Und das bei einem Spiel, das sich nicht gerade um Einsteigerfreundlichkeit bemüht.

Stattdessen: Verlorene Königreiche, vergessene Götter und groteske Kreaturen, die direkt einem Fiebertraum entsprungen sein könnten. Diese Welt ist kein gemütlicher Spaziergang – sondern ein ständiger Kampf ums Überleben in einer mythologisch aufgeladenen Kulisse. Die Lore, mitgeprägt von George R. R. Martin, öffnet Türen zu erzählerischer Tiefe, die weit über simple Gut-gegen-Böse-Schemata hinausgeht.

Auch das „Elden Ring“-Game-Universum wächst

Mit R. R. Martin, der auch als Produzent an Bord ist, dürfte die Leinwandfassung des Stoffes von einem ähnlich komplexen und düsteren Erzählniveau profitieren, wie es „Game of Thrones“ vorgemacht hat. An seiner Seite arbeiten Peter Rice, Andrew Macdonald und Allon Reich (DNA), sowie Vince Gerardis, ein alter Bekannter aus der Westeros-Welt.

Der Zeitpunkt könnte zudem kaum besser gewählt sein. Denn das Franchise lebt und wächst weiter. Für den 30. Mai 2025 ist mit „Elden Ring: Nightreign“ bereits ein neues kooperatives Actionspiel angekündigt. Und auch die kommende Nintendo Switch 2 wird bedacht mit der „Tarnished Edition“ von „Elden Ring“. Die Marke „Elden Ring“ bleibt also mehr als präsent – nicht nur auf Konsolen, sondern bald auch im Kino.

Horror, Dark Fantasy und anspruchsvollem Storytelling

Garland gilt seither als Meister der atmosphärischen Erzählungen. Seine Visionen sind düster, oft philosophisch, manchmal beklemmend und genau das dürfte für die Welt von „Elden Ring“ perfekt passen. Ein Regisseur, der nicht vor unbequemen Fragen zurückschreckt, trifft auf ein Universum voller Tragik, Verzweiflung und vergessener Geschichten.

Fans von Horror, Dark Fantasy und anspruchsvollem Storytelling dürfen also gespannt auf die Videospiel-Verfilmung von „Elden Ring“ blicken. Noch sind keine Details zur Besetzung oder dem Kinostart bekannt – aber die Vorzeichen deuten auf einen Fantasy-Blockbuster hin, der das Genre mehr bereichern könnte.