Die Legende vom berühmtesten Vampir aller Zeiten kehrt zurück. Dieses Mal ist es kein Geringerer als Regie-Legende Luc Besson, der sich des blutgetränkten Stoffes annimmt. Zum neuen „Dracula“ gibt es jetzt auch den ersten Trailer zu sehen. Mit Werken wie „Léon – Der Profi“, „Das fünfte Element“ oder „Lucy“ hat der Luc Besson schon öfter gezeigt, dass er sich nicht vor Genre-Grenzen fürchtet.

Jetzt wagt er sich an den ikonischen „Dracula“ und hat dafür gleich zwei Hochkaräter ins Boot geholt. Nämlich Caleb Landry Jones als untoter Fürst der Finsternis und Christoph Waltz als sein erbitterter Gegenspieler. Schon auf dem Papier klingt das wie ein düsteres und vor allem hochspannendes Duell. Jones, der sich mit „DogMan“ gerade erst bejubeln lassen durfte, verwandelt sich nun in die tragische Figur des Vlad.

Luc Besson ganz eigene Interpretation

Jener Vlad, der einst im 15. Jahrhundert durch den Tod seiner geliebten Frau Elisabeta alles verliert, inklusive seines Glaubens. Aus Schmerz wird Zorn, aus Zorn ewige Verdammnis. Der Krieger verflucht Gott selbst und wird zur blutsaugenden Kreatur der Nacht. Jahrhunderte später in Paris, glaubt er, seine große Liebe in der jungen Mina Harker (Zoë Bleu) wiederzuerkennen. Eine Spur aus Blut, Sehnsucht und Obsession beginnt.

In diese dunkle Melancholie platzt Christoph Waltz als fanatischer Vampirjäger mit göttlichem Auftrag. Der zweifache Oscarpreisträger scheint dabei genau die Art Gegenspieler zu sein, die ein getriebener Dracula verdient. Schon im Trailer prallen beide Welten aufeinander. Luc Besson setzt in seiner Interpretation vor allem auf die emotionale Tiefe des Mythos.

Es ist die Liebe, nicht das Monster

Im Fokus steht die Liebe und nicht das Monster. „Dracula“ trägt in einigen Ländern den Titel „Dracula: A Love Tale“, wobei unklar ist, ob dieser Zusatz international bestehen bleibt. In Frankreich, wo der Film am 30. Juli 2025 startet, verzichtet man bereits darauf. Die Richtung ist dennoch klar. Statt auf plakative Gruselshow zielt Besson auf eine tragische Romanze mit gotischem Einschlag. Also ganz in der Tradition von Francis Ford Coppolas Version von 1992.

Damals war es Gary Oldman, der sich mit wallendem Mantel und zerbrechlicher Würde durch die Schatten schlich. In Bessons Werk übernimmt nun Caleb Landry Jones das Erbe mit seinem ganz eigenen, intensiven Stil. Auch die Kameraarbeit verspricht großes Kino. Der Trailer spielt mit Kontrasten – Vergangenheit und Gegenwart, Licht und Dunkel, Liebe und Wahnsinn.

Deutschland muss sich allerdings noch ein wenig gedulden. Denn hierzulande kommt „Dracula“ erst am 30. Oktober 2025 in die Kinos.

Quelle: filmstarts.de