Nach dem gefloppten „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ hätte man meinen können, Disney habe die einstige Kult-Marke endgültig verbrannt. So ganz will der Maus-Konzern Indy aber wohl nicht gehen lassen und arbeitet aktuell angeblich an einem umfassenden Reboot der Abenteuerreihe.

Das bedeutet, dass Indiana Jones zwar zurückkehren soll, allerdings mit einem frischen Konzept und vor allem auch einem neuen Darsteller der Figur, die in den fünf Filmen zuvor von Harrison Ford gemimt wurde. Eine offizielle Ankündigung des Projekts steht allerdings noch aus und soll frühestens 2026 erfolgen.

Der fünfte Teil der Filmreihe, der 2023 in die Kinos kam, spielte weltweit rund 384 Millionen US-Dollar ein. Bedenkt man das Produktionsbudget von etwa 300 Millionen US-Dollar, auf das noch die hohen Marketingkosten aufgeschlagen werden müssen, war der Streifen eine große Enttäuschung – für die Macher, die Kritiker und auch die Fans.

Trotz dieser Zahlen hält Disney an der Marke fest und arbeitet offenbar an einem grundlegend neuen Konzept, das sich von bisherigen Erzählstrukturen löst und neue Wege gehen soll. Wie der Branchenkenner Skyler Shuler auf der Plattform „The DisInsider“ verrät, befindet sich ein Reboot bei Lucasfilm bereits in der frühen Entwicklungsphase. Dabei soll es sich nicht um eine Fortsetzung handeln, sondern um eine vollständig eigenständige Neuinterpretation.

Harrison Ford tritt ab

Harrison Ford hat sich indes endgültig von der Rolle verabschiedet. Bereits 2023 erklärte der Schauspieler, keine weiteren Filme als Indiana Jones drehen zu wollen. Es sei ihm gegönnt, immerhin wurde Ford 1942 geboren und feiert demnächst seinen 83. Geburtstag. Ganze 40 Jahre sind i seit seinem ersten Auftritt als Indy im Jahr 1981 nzwischen vergangen.

Im letzten Film konnte Ford mithilfe digitaler Technik zwar erfolgreich verjüngt werden, doch dieses aufwendige Prozedere verursachte auch enorm hohe Kosten und wirkte auf viele Zuschauer befremdlich, so beeindruckend es auch war.

Das „Rad des Schicksals“ deutete bereits an, dass hinter den Kulissen zunächst die Idee kursierte, die von Phoebe Waller-Bridge gespielte Figur der Helena Shaw als neue zentrale Hauptfigur zu etablieren. Dieser Plan wurde – sehr zur Freude der Fans – inzwischen aber verworfen, gilt Shaw doch als eine der unbeliebtesten Figuren der gesamten Filmreihe. Also soll es nun ein klassisches Reboot mit einem neu besetzten und wieder jungen Indiana Jones richten.

Denkbar wäre es, dass Disney die hauseigene Expo D23 im Jahr 2026 für die erste öffentliche Vorstellung des Projekts nutzt. Wer die ikonische Rolle übernehmen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.

Quelle: techbook.de