Hollywood hat derzeit ein Faible für Rückgriffe auf große Namen vergangener Jahrzehnte. Alte Stoffe werden nicht nur neu aufgelegt, sondern gezielt weitergeführt. Am liebsten mit bekannten Gesichtern aus dem Original. In genau diese Richtung bewegt sich nun auch „Dirty Dancing“. Der Kultfilm aus den späten 80ern erhält eine weitere Kino-Fortsetzung.
Diese soll aber bewusst direkt an den Ursprungsfilm anknüpfen. Verantwortlich für die Fortsetzung ist das Studio Lionsgate, das den Stoff seit einigen Jahren in Entwicklung hält. Frühere Versuche, die Marke fortzuführen, verliefen eher holprig bis schlecht. Der Kinofilm „Dirty Dancing 2: Heiße Nächte auf Kuba“ aus dem Jahr 2004 erzählte eine komplett andere Geschichte und konnte weder beim Publikum noch bei Kritikern punkten.
Jennifer Grey vor und hinter der Kamera
Ähnlich erging es dem TV-Remake von 2017, das schnell wieder aus von der Bildfläche verschwand. Mehr Jubel gab es dagegen für das Bühnenmusical, das Mitte der 2000er Jahre erfolgreich auf Tour ging und den Tanzfilm einer neuen Generation näherbrachte. Die kommende Fortsetzung verfolgt nun einen anderen Ansatz. Statt eines Neustarts steht der direkte Bezug zum Original im Mittelpunkt.
Jennifer Grey kehrt dafür in ihrer ikonischen Rolle als Frances „Baby“ Houseman zurück. Fast vier Jahrzehnte nach dem ersten Auftritt. Neben ihrer Rolle vor der Kamera ist sie auch als Executive Producerin beteiligt und wirkt damit aktiv an der kreativen Ausrichtung mit. Der Film soll sich damit stärker an der Figur orientieren, die den Kern des Originals ausmachte.
Kinostart ab 2027 geplant
Auch hinter den Kulissen setzt Lionsgate auf erfahrene Namen. Produziert wird die „Dirty Dancing“-Fortsetzung von Nina Jacobson und Brad Simpson, die bereits bei der „Die Tribute von Panem“-Reihe Verantwortung trugen. Das Drehbuch stammt von Kim Rosenstock, die für Serienformate wie „Only Murders in the Building“ mehrfach nominiert wurde. Der Produktionsstart ist noch für dieses Jahr geplant, nachdem das Projekt lange auf Eis lag. Unabhängig davon peilt das Studio einen Kinostart ab 2027 an, abhängig vom weiteren Verlauf der Produktion.
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