Hollywood-Star Gerard Butler zählt seit einer gefühlten Ewigkeit zu den ganz großen Fan-Lieblingen. Der schottische Charmebolzen überzeugte seither mit etlichen Filmen und hat seinen festen Platz in Hollywood gefunden. Fun Fact: Bevor er Schauspieler wurde, hatte er Jura studiert und eine Weile als Anwalt gearbeitet – bis ihm klar wurde, dass das Büroleben nicht so ganz sein Ding ist. Stattdessen hat er es auf die großen Leinwände der Welt geschafft. Wir haben uns daher einmal durch Gerard Butlers Filmvita gewühlt und verraten euch seine besten aber auch schlechtesten Filme.
Bei Gods of Egypt mit Gerard Butler fragt man sich, wie viel Popcorn man braucht, um über die Logiklücken hinwegzukommen. Es handelt sich um einen Fantasy-Action-Streifen, der die ägyptische Mythologie ordentlich durch den Mixer jagt. Die Geschichte dreht sich um den sterblichen Dieb Bek, der sich mit dem gefallenen Gott Horus zusammenschließt, um den finsteren Set zu stürzen. Gods of Egypt hat viel Glitzer, Action und CGI-Monster. Doch der Plot ist so chaotisch, dass man das Gefühl hat, die Drehbuchautoren hatten eine Art „Götter-Bingo“ laufen, um möglichst viele mythische Elemente reinzupacken, die nicht zusammenpassen. Sorry das war nichts
Eigentlich könnte man glauben, etwas richtig Tiefgründiges zu sehen. Dass versucht Guilty Hearts zu sein. Es handelt sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten, die alle irgendwie um Liebe, Verlust und Schuld kreisen. Das Problem? Guilty Hearts hat keinen richtigen Fokus. Statt einer zusammenhängenden Handlung bekommt man hier mehrere Episoden serviert, die mal mehr, mal weniger miteinander zu tun haben. Allerdings wirkt es so, als hätte jemand wahllos ein paar Szenen zusammengeschnitten und gehofft, dass es irgendwie Sinn ergibt. Spoiler: Tut es meistens nicht.
Die Story von Geostorm klingt erstmal nach einem Sci-Fi-Leckerbissen. Die Menschheit hat ein Netz aus Satelliten gebaut, um das Wetter zu kontrollieren und Naturkatastrophen zu verhindern. Klingt praktisch. Aber, Überraschung: Irgendjemand nutzt dieses System für böse Zwecke, und jetzt gibt es Wetter-Action deluxe. Ein Geosturm, was auch immer das genau sein soll, droht die Erde zu vernichten. Held der Stunde ist Gerard Butler. Das dumme ist, der Film versucht sich selbst so ernst zu nehmen, dass es fast schon weh tut. Dazu ein Meer aus Klischees und Action, die durchweg albern wirkt. Geostorm ist einfach kein guter Katastrophenfilm.
Olympus Has Fallen ist ein knallharter Actioner, bei dem Gerard Butler als Ex-Secret-Service-Agent Mike Banning zum ultimativen Ein-Mann-Armee wird. Nordkoreanische Terroristen greifen dabei das Weiße Haus an und nehmen den Präsidenten als Geisel. Nun liegt es an Mike, die Lage zu retten. Mittendrin eben Gerard Butler, der als harter Hund perfekt in die Rolle passt. Allerdings ist die Story ziemlich vorhersehbar und voller Klischees, von patriotischen Reden bis zu eindimensionalen Figuren. Wer einfach nur lockere Action-Unterhaltung mit einem Adrenalin-Kick sucht, für den ist Olympus Has Fallen aber genau das Richtige!
In Machine Gun Preacher spielt Gerard Butler die Rolle von Sam Childers. Einem ehemaligen Drogenabhängigen und Kriminellen, der sein Leben komplett umkrempelt. Nach seiner Bekehrung zum Christentum reist er nach Afrika und wird zum Retter für Waisenkinder in kriegsgebeutelten Gebieten. Hierbei liefert Gerard Butler eine überzeugende und starke Performance ab. Ab und zu ist der Film aber zu plakativ, wenn es um Moral und Heldenstatus geht. Trotzdem ist Machine Gun Preacher ein packender Film, der zum Nachdenken anregt – und gleichzeitig wie ein Actionhelden-Biopic daherkommt.
Criminal Squad ist ein knallharter Heist-Action-Thriller, bei dem die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Gerard Butler spielt den rauen Cop ‚Big Nick‘ O’Brien, der es mit einer extrem cleveren und skrupellosen Gang von Bankräubern zu tun bekommt. Während die Gang einen scheinbar unmöglichen Raub plant, setzt Big Nick alles daran, ihnen zuvorzukommen. Die Actionszenen sind intensiv und die Story liefert spannende Wendungen. Besonders cool: Der Film zeigt die Perspektiven beider Seiten – Polizisten und Gangster. Criminal Squad gehört definitiv zum oberen Regal der Butler-Streifen!
In Mavericks bekommen wir Butler als Mentor Frosty Hesson für den jungen Surfer Jay Moriarity zu sehen. Dieses mitreißende Drama basiert hierbei auf einer wahren Geschichte. Der Film punktet dabei nicht nur mit den atemberaubenden Surf-Aufnahmen, die richtig Lust auf Meer und Abenteuer machen. Denn auch die emotionale Story um Mut, Disziplin und die Kraft der Freundschaft überzeugt. Ganz zu schweigen von Gerard Butler als weiser Mentor mit einer tollen Performance. Mavericks ist ein packender Film für alle, die auf inspirierende Geschichten und eine große Portion Ozean stehen!
Rock N Rolla ist ein typischer Guy-Ritchie-Film mit Kultstatus. Die Story spielt in Londons Unterwelt, wo Immobilien-Deals plötzlich lukrativer sind als Drogen, und jeder versucht, das große Geld zu machen. Im Zentrum stehen Gangster, Gauner und Geschäftemacher, die sich gegenseitig austricksen – darunter auch Gerard Butler als Kleinkrimineller „One Two“. Ein Film vollgepackt mit schrägen Typen, schnellen Schnitten, coolen Dialogen und einer verdammt lässigen Atmosphäre. Rock N Rolla ist einfach eine clever inszenierte Gangster-Geschichte mit einer Prise schwarzem Humor.
Ohne Frage gehört Gesetz der Rache zu den besten Rache-Thrillern der Filmgeschichte. Gerard Butler spielt brillant Clyde Shelton, einen Familienvater, dessen Frau und Tochter brutal ermordet werden. Als das Justizsystem die Täter davonkommen lässt, nimmt Clyde das Gesetz selbst in die Hand – und zwar auf eine geniale, aber gnadenlose Art. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und die cleveren Wendungen machen Clyde zu einem der faszinierendsten Antihelden überhaupt. Außerdem regt Gesetz der Rache dazu an, über Moral, Gerechtigkeit und das Justizsystem nachzudenken – und das alles verpackt in packender Action. Unbestritten einer der besten Filme mit Gerard Butler!
In Lieber Frankie bekommt man Butler in einem Drama zu sehen, dass einem garantiert ans Herz geht. In der Geschichte geht es um den tauben Jungen Frankie für den Butler einen Tag dessen „Papa“ spielen muss. Dies erzählt mit einer gefühlvollen und authentischen Erzählweise, die ohne großen Kitsch auskommt. Gerard Butler spielt dabei den stillen, charmanten Fremden mit einer Wärme, die perfekt zu der sensiblen Geschichte passt. Lieber Frankie zeigt dabei auf eine leise, aber eindringliche Weise, wie wichtig Liebe und Familie sind – auch wenn sie nicht perfekt sind. Ein kleines Juwel, das nachhallt!
Wie kann es anders sein, das Meisterwerk 300 lacht von der Spitze von Butlers besten Streifen. Ein Kultfilm mit einer ordentlichen Portion Stil und Testosteron. Gerard Butler spielt König Leonidas, den Anführer der Spartaner, der mit nur 300 Kriegern gegen eine gigantische Armee des persischen Königs Xerxes kämpft. Eine bildgewaltige Adaption der Graphic Novel von Frank Miller, vollgepackt mit brutalen Schlachten, unvergesslichen One-Linern und einem Look, der einfach nur badass ist. Hier gibt Butler nicht nur körperlich alles, sondern auch mit seiner charismatischen Performance ist er das Herz und die Seele des Films. Außerdem hat ihn 300 zu dem Superstar gemacht, der er heute ist.
:quality(90))