Hollywood hat in all den Jahrzehnten nicht nur Blockbuster hervorgebracht. Denn nicht selten fließen Millionen in Filme, die am Ende krachend an den Kinokassen scheitern. Ob überzogene Budgets, chaotische Dreharbeiten oder einfach komplett am Publikum vorbei produziert, die Liste der größten Filmflops ist genauso spannend wie unterhaltsam. In unserem Top 10 Special werfen wir einen Blick auf die spektakulärsten Bruchlandungen der Filmgeschichte. Aber Achtung: Popcorn lieber festhalten – hier geht es nicht um Hits, sondern um echte Flop-Legenden! Nachfolgend nun also die größten Filmflops aller Zeiten.

In unserem Top 10 Special werfen wir einen Blick auf die spektakulärsten Bruchlandungen der Filmgeschichte. Aber Achtung: Popcorn lieber festhalten – hier geht es nicht um Hits, sondern um echte Flop-Legenden! Nachfolgend nun also die größten Filmflops aller Zeiten.

Platz 10: Pan (2015)

Pan wollte 2015 die Vorgeschichte von Peter Pan erzählen. Dies mit fliegenden Piratenschiffen, Hugh Jackman als schrillem Blackbeard und ganz viel CGI-Zauber. Das klingt nach Abenteuer, wurde aber ein Totalabsturz. Trotz fettem Budget von rund 150 Millionen US-Dollar segelte Pan mit voll gesetzten Segeln am Publikum vorbei und spielte nur einen Bruchteil davon wieder ein. Kritiker und Zuschauer waren sich einig: visuell hui, Story eher pfui. So landete Pan am Ende krachend auf der Liste der teuersten Flops aller Zeiten – ganz ohne Feenstaub.

Platz 09: Battleship (2012)

Stell dir vor, jemand schaut sich „Schiffe versenken“ an und ruft: „Daraus machen wir einen Blockbuster!“ Das ist Battleship mit Aliens, Explosionen und Rihanna als toughe Soldatin auf hoher See. Was nach Action pur klang, entpuppte sich jedoch als überladene Materialschlacht mit dünner Story und noch dünneren Dialogen. Trotz Mega-Budget von über 200 Millionen US-Dollar krachte Battleship an den Kinokassen wie ein gesunkenes Kriegsschiff. Das Publikum blieb fern, die Kritiken waren vernichtend und Hollywood lernte: Ein Brettspiel als Filmvorlage ist vielleicht doch keine glorreiche Idee.

Platz 08: Strange World (2022)

Was kommt heraus, wenn man Jules Verne, ein bisschen Avatar und eine Prise Familienzwist kombiniert? Genau, Strange World! Disneys Versuch, ein Sci-Fi-Abenteuer mit Retro-Charme zu zaubern. Doch statt eines Kassenschlagers landete man auf der Liste der größten Flops aller Zeiten.​ Mit einem Budget von rund 180 Millionen Dollar sowie zusätzlichen Marketingkosten spielte Strange World weltweit nur etwa 73,6 Millionen Dollar ein. Schuld war eine Mischung aus mauer Werbung, schwacher Story und Fans, die lieber auf Disney+ warteten. Trotz positiver Kritiken wurde Strange World obendrein zu einem der größten Flops in Disneys Geschichte.

Platz 07. Sindbad – Der Herr der sieben Meere (2003)

Eigentlich sollte Sindbad – Der Herr der sieben Meere DreamWorks Antwort auf Disney sein. Ein animiertes Piratenabenteuer mit Magie, Monstern und cooler Seefahreraction. Doch leider ging das Schiff schon beim Ablegen unter. Trotz Star-Sprecher wie Brad Pitt und Michelle Pfeiffer segelte Sindbad mit Karacho an allem vorbei. Die Kinos blieben leer, und das Studio machte ein sattes Minus von über 100 Millionen Dollar. Warum? 2D-Animation war 2003 out, die Story nicht fesselnd genug und Fluch der Karibik kam kurz darauf und klaute dem alten Sindbad endgültig die Show.

Platz 06: Die Piratenbraut (1995)

Es war einmal ein Piratenfilm, der Hollywood das Fürchten lehrte. 1995 wollte Die Piratenbraut das Genre wiederbeleben, haute aber stattdessen das ganze Studio in den finanziellen Abgrund. Mit Geena Davis als Kapitänin, die mehr Säbel als Substanz schwang, und einem Budget, das größer war als jede Schatztruhe, steuerte Die Piratenbraut schnurstracks auf ein Kino-Desaster zu. Die Story dümpelte, das Publikum desertierte und das Ergebnis: über 100 Millionen Dollar Miese. Ein Kinoabenteuer, das schneller versank als ein Rumfass im Sturm!

Platz 05: Mortal Engines (2018)

Städte auf Rädern, die sich gegenseitig auffressen. Ja, das klingt irre genug für einen Hit! Mortal Engines rollte mit dieser wuchtigen Idee und fettem Budget von rund 100 Millionen an den Start, produziert vom Herr der Ringe Regisseur Peter Jackson. Doch statt Kinoerfolg gab es verheerenden Leerlauf. Die Story war holprig, die Charaktere blieben blass und das Publikum hatte offenbar Besseres vor, als ins Kino zu gehen. Am Ende fuhr Mortal Engines mit voller Kraft ins finanzielle Aus und wurde zu einem der teuersten Flops aller Zeiten. Ein visuelles Spektakel, das leider mit leerem Tank liegen blieb.

Platz 04: Der 13. Krieger (1999)

Ein arabischer Edelmann bei den Wikingern? Ja, das gibt es in Der 13. Krieger zu sehen, wobei er sich eher selbst in den Fuß biss. Antonio Banderas schwingt das Schwert, die Kamera fängt Nebel und Nordmänner ein, aber hinter den Kulissen herrschte Chaos! Drehbuchchaos, Nachdrehs und ein Budget, das völlig aus dem Ruder lief. Am Ende stand ein 160-Millionen-Dollar-Monster, das an der Kinokasse gnadenlos unterging. So ging Der 13. Krieger als nordische Bauchlandung in die Flop-Geschichtsbücher ein. Allerdings besitzt der Streifen bei den Genrefans mittlerweile Kultstaus!

Platz 03: Das Zimmer der Wunder (2023)

Das Zimmer der Wunder wollte Herzen rühren, doch am Ende rührte sich kaum jemand ins Kino. Manchmal reicht selbst die herzzerreißendste Idee nicht aus, um zu verzaubern. Die Geschichte einer Mutter, die die Bucket List ihres im Koma liegenden Sohnes abarbeitet, klang nach Taschentuchkino deluxe. Doch trotz schöner Bilder und einer engagierten Alexandra Lamy blieb der Funke aus. Das Zimmer der Wunder wirkte mehr wie ein Instagram-Roadtrip mit Melodramen-Filter. Das Ergebnis: Wenig Tickets, viel Leerlauf – ein Wunder, dass dieser Film überhaupt fertig wurde.

Platz 02: Lone Ranger (2013)

Man nehme Johnny Depp mit Kriegsbemalung, einen maskierten Cowboy und ein Budget, das einem Western-Goldrausch gleicht und bekommt: Lone Ranger. Was als episches Action-Abenteuer geplant war, wurde zum Kino-Kaktus. Trotz Explosionen, Zugstunts und Johnny Depp als schrulligem Tonto blieben de Kinosäle leer. Kritiker schossen scharf, die Story war unbeholfen, und am Ende kostete das Ganze Disney über 100 Millionen Dollar Verlust. Lone Ranger war wie ein Ritt durch die Wüste – laut, lang und am Ende ziemlich durstig nach Erfolg.

Platz 01: John Carter (2012)

Willkommen zum größten Filmflop aller Zeiten! Die Rede ist von John Carter. Ihr wisst schon, die Sache mit dem Bürgerkrieg-Veteranen auf dem Mars. Was nach Sci-Fi-Gold klang, wurde aber zu Hollywoods teuerstem Fehltritt überhaupt. John Carter wollte gleich mehrere Franchises starten und landete stattdessen eine epische Bruchlandung. Mit einem Budget von über 250 Millionen Dollar, muskelbepackten Marsmenschen und bombastischen Effekten fehlte eigentlich nur eins: Zuschauer! Die Story war wirr, das Marketing ein absolutes Desaster und Disney schrieb über 200 Millionen Dollar ab. Wenn es einen König unter den Hollywood-Flops gibt, dann sitzt John Carter auf dem roten Sandthron!