Das wird nicht wenige Fans mehr als freuen, denn der Laufsteg wird wieder eröffnet. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Kinoerfolg von „Der Teufel trägt Prada“ kehrt die stilbewusste Filmwelt rund um Runway-Magazin zurück auf die große Leinwand. Am 1. Mai 2026 soll „Der Teufel trägt Prada 2“ in den US-Kinos starten. Deutschland darf sich aller Voraussicht nach schon einen Tag früher über die Premiere freuen.

Der Originalfilm hatte 2006 mit einer Mischung aus sarkastischem Witz, modischem Overload und bitteren Karrierelektionen für Furore gesorgt. Weltweit spielte die Tragikomödie über 327 Millionen Dollar ein. Alleine in Deutschland lockte der Streifen rund drei Millionen Zuschauer in die Kinos. Die Geschichte basierte auf Lauren Weisbergers Roman, einer fiktionalisierten Aufarbeitung ihrer Zeit als Assistentin der berüchtigten Vogue-Chefin Anna Wintour.

Schauspiel-Trio sorgte für Hype

In „Der Teufel trägt Prada“ wurde Wintour durch Meryl Streeps Figur Miranda Priestly zur unerbittlichen Ikone. „Das ist alles“, wurde zur geflüsterten Kampfansage an die Bürohölle – und zu einem echten Zitatklassiker. Anne Hathaway schlüpfte in die Rolle der idealistischen Andy Sachs, die als Modemuffel in die glänzende, aber gnadenlose Welt der Fashion-Industrie katapultiert wurde.

An ihrer Seite, Emily Blunt als sarkastisch-überforderte Kollegin Emily Charlton, die sich mit Designerwissen und schnippischen Kommentaren in die Herzen des Publikums spielte. Obwohl 2013 mit „Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück“ ein Fortsetzungsroman erschien, hielt sich Hollywood lange zurück. Noch 2022 erklärte Hathaway entschieden, ein Sequel sei ausgeschlossen.

Rivalinnen auf Augenhöhe

Aber Filmpläne werden bekanntermaßen nicht in Stein gemeißelt. Erst recht nicht, wenn ein Klassiker sein 20-jähriges Jubiläum feiert und ein Konzern wie Disney ein Auge auf die Lizenz wirft. Und so nahm das Projekt „Der Teufel trägt Prada 2“ im vergangenen Sommer offiziell Fahrt auf. Das Drehbuch stammt erneut von Aline Brosh McKenna, die bereits das Original adaptierte.

Statt sich jedoch an Weisbergers Fortsetzung zu orientieren, geht Teil zwei eigene Wege. Im Zentrum stehen dieses Mal Miranda Priestly und Emily Charlton. Jedoch nicht mehr als Vorgesetzte und Assistentin, sondern als Rivalinnen auf Augenhöhe. Priestly kämpft mit dem sinkenden Einfluss ihres Printmagazins, während Charlton inzwischen als Managerin eines Luxuskonzerns aufgestiegen ist.

Rückkehr der Original-Stars?

Übrigens jenes Unternehmen, dessen Werbebudget Priestly dringend benötigt. Aus dem toxischen Hierarchieverhältnis ist ein wirtschaftlicher Schlagabtausch geworden. Noch unklar ist, ob Hathaway als Andy Sachs zurückkehren wird. Bislang ist kein Original-Star vertraglich bestätigt, aber die Verhandlungen laufen. Für Fans der Vorlage und der ersten Verfilmung bleibt also Hoffnung, das ikonische Trio wieder gemeinsam auf der Leinwand zu sehen – wenn auch unter veränderten Vorzeichen.

Quelle: filmfutter.com