Die 80er Jahren haben so einige Kultfilme hervorgebracht. Dazu zählt unbestritten auch eine der besten Komödien dieses Jahrzehnts. Die Rede ist von der bitterbösen Tragikomödie „Der Rosenkrieg“ aus dem Jahre 1989 unter der Regie von Danny DeVito. Ursprünglich basierend auf dem Buch von Warren Adler, erzählt „Der Rosenkrieg“ diese pechschwarze wie überaus unterhaltsamen Geschichte eines erbitterten Scheidungskrieges.
Mittendrin brillieren Michael Douglas und Kathleen Turner, mit einer ihrer legendärsten Schauspielleistungen. Mit einem damaligen Einspielergebnis von 160 Millionen Dollar bei einem Budget von nur 26 Millionen, hat der Film nicht nur finanziell beeindruckt, sondern auch beim Publikum einen Nerv getroffen. Nun geschlagene 35 Jahre nach dem Original soll ein Remake dieser einzigartigen Erzählung kommen.
In der Neuverfilmung werden Benedict Cumberbatch und Olivia Colman die Hauptrollen übernehmen und sollen frische Dynamik in die Neuinterpretation des Klassikers bringen. Unterstützt wird das Projekt durch Tony McNamara, der für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, und Jay Roach, der die Regie übernehmen wird. Die Originalverfilmung von „Der Rosenkrieg“ hat mit ihrer Mischung aus dunklem Humor und intensiven Konfliktszenen die Zuschauer begeistert.
Ob dies noch mal ähnlich erfolgreich gelingen kann, wird das Remake zeigen, das übrigens den Namen „The Roses“ trägt. Auch wenn noch keine offiziellen Angaben zum Plot getätigt wurden, kann man davon ausgehen, dass man sich an der Geschichte des Originals entlang hangeln wird. Im 80er Klassiker schlüpften Michael Douglas und Kathleen Turner in die Rollen des Ehepaars, Oliver und Barbara Rose.
Anfangs zeigt der Film Oliver und Barbara Rose als wohlhabendes und scheinbar glückliches Paar, das in einem prächtigen Herrenhaus lebt. Doch mit der Zeit kühlt ihre Liebe ab, und es entstehen Spannungen, die schließlich in dem Wunsch beider, sich scheiden zu lassen, gipfeln. Was anfangs als eine einvernehmliche Trennung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem erbitterten und zerstörerischen Kampf, bei dem beide Seiten versuchen, sich gegenseitig aus dem gemeinsamen Haus zu vertreiben.
Der Film zeichnet sich durch seinen schwarzen Humor und die Darstellung der zunehmend absurden und extremen Längen aus, zu denen beide Parteien bereit sind, zu gehen, um den anderen zu besiegen. Die eskalierende Feindseligkeit führt zu einer Reihe von komischen, aber auch tragischen Ereignissen. Danny DeVito, der nicht nur Regie führte, sondern auch eine Nebenrolle im Film spielt, lieferte mit „Der Rosenkrieg“ letztendlich eine scharfsinnige und unterhaltsame Betrachtung darüber, wie aus Liebe Hass werden kann und wie persönliche Konflikte zu einem regelrechten Krieg ausarten können, bei dem es letztlich keine Gewinner gibt.
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