Der kommende Politthriller „Der Magier im Kreml“ hat nun auch einen deutschen Trailer erhalten. Und dieser zeigt sehr gut, wohin die Reise geht. Nämlich tief hinein in politische Machtspiele, mediale Inszenierung und strategische Manipulation. Der deutsche Kinostart steht nun ebenfalls fest. Ab dem 9. April 2026 läuft Der Magier im Kreml“ regulär in den deutschen Kinos.

Inhaltlich bewegt sich der Politthriller nah an realen historischen Entwicklungen, bleibt dabei aber bewusst ein erzählerisches Konstrukt. Die Geschichte setzt Anfang der 90er Jahre ein, in einer Phase, in der Russland nach dem Ende der Sowjetunion zwischen Chaos und Neuordnung schwankt. Im Mittelpunkt steht Vadim Baranov, gespielt von Paul Dano.

Jude Law als Wladimir Putin

Baranov beginnt als unangepasster Künstler, wechselt später ins Fernsehgeschäft und landet schließlich dort, wo politische Bilder entstehen. Als inoffizieller Berater eines aufstrebenden Ex-KGB-Offiziers hilft er dabei, öffentliche Wahrnehmung gezielt zu formen. Dieser Offizier ist Wladimir Putin, dargestellt von Jude Law.

Jude Law verzichtet dabei auf plakative Effekte. Seine Interpretation setzt auf ruhige Kontrolle, kalkulierte Gesten und eine Präsenz, die eher durch Zurückhaltung wirkt. Der Trailer zeigt einen Putin, der selten laut wird, aber stets die Richtung vorgibt. Baranov hingegen agiert im Hintergrund. Er schreibt Reden, denkt sich Bilder aus und entwickelt Narrative, die das neue Russland prägen sollen.

Alicia Vikander, Jeffrey Wright & Tom Sturridge

Ein Kontrast zu dieser Welt entsteht durch die Figur Ksenia, gespielt von Alicia Vikander. Sie steht für Distanz zur Macht, für Zweifel und für die Idee eines Lebens außerhalb politischer Einflusszonen. Während Baranov immer tiefer in das System hineingezogen wird, bleibt sie ein Symbol für Ausbruch und persönliche Freiheit. Ebenfalls zum Cast gehören Jeffrey Wright („The Last of Us“) und Tom Sturridge („The Sandman“). Regie führte Olivier Assayas, der für nüchterne, präzise Inszenierungen bekannt ist. Gemeinsam mit Emmanuel Carrère adaptierte er den Roman von Giuliano da Empoli.