Es gibt Serienfiguren, die verschwinden nie wirklich aus dem Gedächtnis auch wenn sie im Plot für tot erklärt werden. Genau dieses Kunststück gelingt „Der letzte Bulle“ nun erneut. Ganze 11 Jahre, 3 Monate und 8 Tage nach seinem Abgang taucht Mick Brisgau wieder auf der Bildfläche auf.
Ab Montag, den 24. November 2025, gibt es die brandneuen Folgen um 20.15 Uhr in Doppelfolgen bei Sat.1 zu sehen. Damit läuft das Revival rund vier Wochen nach seiner Streaming-Premiere auf Prime Video auch im klassischen Fernsehen an. Die sechste Staffel setzt dort an, wo sich jahrelang Fragen gestapelt haben.
Mick Brisgau galt als verschollen, offiziell sogar für tot. Doch wie so oft bei diesem Cop gilt: Abschreiben sollte man ihn nie. Ohne Vorwarnung steht er plötzlich wieder in seinem Essener Revier, nur um direkt in einen neuen Mordfall hineinzurutschen. Schnell wird klar, dass die alten Mechanismen noch funktionieren, aber zugleich neue Unsicherheiten auftauchen. Wo hat er all die Jahre verbracht? Wie ist er entkommen?
Und vor allem: Warum kehrt er jetzt zurück? Genau diese offenen Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch die neuen Episoden. Henning Baum, der das Gesicht der Serie seit Beginn prägt, beschreibt seine Rückkehr so: „Es gibt wohl kaum eine Figur, die ich je gespielt habe, die so viele unterschiedliche Facetten zeigen kann, wie Mick Brisgau.“
Und weiter: „Ich kann nicht genau sagen, wie viel DNA von mir selbst in der Rolle steckt. Da muss ich ein bisschen den Mantel des Schweigens darüberbreiten, aber ich liebe die Figur wirklich und habe sie schon immer gerne mit Leben gefüllt. Deshalb ist es sehr spannend, nach so langer Zeit wieder in Micks Essener Revier zurückzukehren. Es fühlt sich weder fremd an, noch ist es so, als hätte man gestern erst Staffel 5 abgedreht. Das Interessante ist, dass wir alle unsere Rollen in gereifter Form wiederentdecken und eine Entwicklung feststellen. Dazu kommt die Vertrautheit. Es ist schön, dass das so geblieben ist.“
Das Setting bleibt der Ruhrpott, aber die Geschichten sind in der Gegenwart verankert. Brisgau ist zwar derselbe Typ geblieben, doch auch an ihm sind die vergangenen Jahre nicht spurlos vorbeigegangen. Spannend ist zudem die Produktionsgeschichte der neuen Staffel. Verantwortlich ist die Kölner Firma Glisk, die im Auftrag von Sat.1 und Prime Video arbeitet.
Dass sich ein großer Streamingdienst und ein klassischer TV-Sender zusammentun, hatte bei der Ankündigung für Aufsehen gesorgt. Nun bekommen beide Welten ihr Stück vom Kuchen. Streaming-Fans konnten bereits ab dem 31. Oktober 2025 reinschauen, während die Free-TV-Ausstrahlung jetzt im November 2025 folgt. Und wer die Folgen verpasst, findet sie anschließend kostenlos auf Joyn.
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