Manche Serienfiguren sind einfach unsterblich. Egal, was die Drehbuchautoren mit ihnen anstellen. Mick Brisgau, der ruppige Cop aus Essen, gehört definitiv in diese Kategorie. Über ein Jahrzehnt nach seinem Verschwinden ist er nun wieder da. Und zwar nicht nur mit einem ordentlichen Bart, sondern auch mit einem Paukenschlag.
Denn nun ist auch endlich der erste Trailer zur neuen Staffel von „Der letzte Bulle“ draußen und zeigt, dass Henning Baum als charismatischer Ruhrpott-Polizist nichts von seiner Magie verloren hat. Elf Jahre, drei Monate und acht Tage. Ja, so lange war Brisgau offiziell von der Bildfläche verschwunden. Am Ende der fünften Staffel hieß es noch, er sei „reif für die Insel“.
Jetzt wissen alle Fans, das war wohl etwas untertrieben. Und so kehrt Mick zurück – lebend, zynisch und so direkt wie eh und je. Ab dem 31. Oktober 2025 startet das Comeback exklusiv bei Amazon Prime Video, bevor Sat.1 die Serie ab dem 24. November 2025 auch im Free-TV zeigt. Dort werden wöchentlich Doppelfolgen ausgestrahlt, die parallel auch auf Joyn verfügbar sein werden.
Natürlich beginnt die neue Staffel nicht mit einem gemütlichen Wiedersehen im Revier, sondern mit jeder Menge Fragen. Wo war Mick all die Jahre? Warum hat man ihn für tot erklärt? Und was hat ihn dazu gebracht, wieder aufzutauchen? Die sechste Staffel von „Der letzte Bulle“ will genau das aufklären und wirft den einstigen Macho-Cop direkt in einen neuen, gefährlichen Fall.
Dabei bekommt er es nicht nur mit neuen Gegnern, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun. Henning Baum selbst klingt indes fast so begeistert wie seine Fans. „Es gibt wohl kaum eine Figur, die ich je gespielt habe, die so viele unterschiedliche Facetten zeigen kann, wie Mick Brisgau“, erklärt der Schauspieler. Und weiter:
„Ich kann nicht genau sagen, wie viel DNA von mir selbst in der Rolle steckt. Da muss ich ein bisschen den Mantel des Schweigens darüberbreiten, aber ich liebe die Figur wirklich und habe sie schon immer gerne mit Leben gefüllt. Deshalb ist es sehr spannend, nach so langer Zeit wieder in Micks Essener Revier zurückzukehren. Es fühlt sich weder fremd an, noch ist es so, als hätte man gestern erst Staffel 5 abgedreht. Das Interessante ist, dass wir alle unsere Rollen in gereifter Form wiederentdecken und eine Entwicklung feststellen. Dazu kommt die Vertrautheit. Es ist schön, dass das so geblieben ist.“
An seiner Seite sind wieder viele bekannte Gesichter zu sehen. So wie Maximilian Grill als penibler Kollege Andreas Kringge, der wie gewohnt den Regelhüter gibt, während Mick lieber unkonventionelle Wege geht. Helmfried von Lüttichau schlüpft erneut in die Rolle von Martin Ferchert, dem ruhigen Leiter der Mordkommission, der versucht, den hitzköpfigen Ermittler im Zaum zu halten.
Auch Robert Lohr ist wieder mit dabei – als Gerichtsmediziner Dr. Roland Meisner, diesmal gemeinsam mit Peri Baumeister als seiner neuen Kollegin Carolin Berger, die nicht nur beruflich, sondern auch privat für Wirbel sorgt. Komplettiert wird das Ensemble durch Torben Liebrecht als ehrgeizigen Staatsanwalt Ralf Berger und Tatjana Clasing als Uschi Nowatzki, der treuen Barbesitzerin aus Micks Stammkneipe.
Regisseur Wolfgang Groos führt die Rückkehr des Kult-Cops inszenatorisch an und bringt damit frischen Wind in die vertraute Mischung aus Krimi, Ruhrpott-Humor und kernigem 80er-Feeling. Genau das hatte „Der letzte Bulle“ schon früher ausgemacht. Zwischen 2010 und 2014 entstanden fünf Staffeln mit insgesamt 60 Folgen, dazu ein Kinofilm im Jahr 2019. Jetzt also die lang ersehnte sechste Runde!
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