Das magische Reich von Mittelerde feiert bald schon sein großes Comeback. Dieses Mal jedoch ganz anders als in den vorangegangenen Filmen und der Amazon-Serie, nämlich als Anime. Die Überraschung war groß, als sich Warner Bros. dazu entschlossen hatte, die epische Fantasy-Welt von J.R.R. Tolkien mit „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ in einer animierten Form zu präsentieren.

183 Jahre vor der „Herr der Ringe“-Saga

Hierbei geht 183 Jahre zurück, bevor die Ereignisse der „Herr der Ringe“-Saga stattfanden. Der Anime-Streifen konzentriert sich auf die tragischen Geschehnisse, die das Schicksal des Hauses von Helm Hammerhand, dem legendären König von Rohan, prägten. Dabei beleuchtet der Film einen heimtückischen und rachsüchtigen Angriff von Wulf, dem unerbittlichen Fürsten der Dunländer, der sich für den Tod seines Vaters rächen will.

Dies setzt Helm und seine Getreuen unter gewaltigen Druck, da sie einen vernichtenden Angriff abwehren müssen. Diese epische Schlacht findet ihren Höhepunkt in der Festung Hornburg, die später als Helms Klamm bekannt wird. Dort kämpfen Helm und seine Mitstreiter in einer verzweifelten letzten Verteidigung ums Überleben. Besonders im Fokus steht Helms Tochter Héra, die sich während der Belagerung bewähren muss und eine Schlüsselrolle im Widerstand gegen die Übermacht spielt.

Premiere in Deutschland

Stark besetzt sind hierbei übrigens die Sprecherrollen in „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ mit Brian Cox als Helm Hammerhand und Luke Pasqualino als Wulf. Unterstützt werden sie von Shaun Dooley, Gaia Wise und Laurence Ubgon Williams, die weiteren Figuren Leben einhauchen. Überraschenderweise wird die Geschichte aus der Sicht von Eowyn erzählt, was eine spannende Verbindung zur originalen Trilogie schafft.

„Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“ feiert am 12. Dezember 2024 in Deutschland seine Premiere, übrigens genau zehn Jahre nach dem letzten Abenteuer der „Hobbit“-Trilogie.

Hier die ersten acht Minuten aus „Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“:

Quelle: robots-and-dragons.de