Mit dem ersten offiziellen Trailer betritt „Der Astronaut“ nun endlich die große Bühne – und das gleich mit einem gewaltigen Knall. Die Verfilmung von Andy Weirs Roman „Project Hail Mary“, hierzulande unter dem Titel „Der Astronaut“ erschienen, lässt dabei keinen Zweifel daran, dass hier ein Science-Fiction-Epos der besonderen Art auf uns zukommt.

Und wer sich noch an „Der Marsianer“ erinnert, der weiß, dass Weir nicht nur für dramatische Weltraumszenarien steht, sondern auch für clevere Ideen und überraschenden Humor – eine Mischung, die auch im neuen Film nicht zu kurz kommen soll. In „Der Astronaut“ steht Ryland Grace im Fokus, ein ehemaliger Naturwissenschaftslehrer (Ryan Gosling), der sich ganz allein in einem Raumschiff wiederfindet.

Die Menschheit vor dem Aus

Ohne jede Erinnerung daran, wer er ist oder wie er überhaupt an diesen abgelegenen Ort im All gelangt ist. Was wie ein klassischer Fall von Amnesie beginnt, wird rasch zu einer existenziellen Mission: Die Sonne ist bedroht – eine mysteriöse Substanz entzieht ihr die Energie. Sollte dieses Phänomen nicht gestoppt werden, steht die Menschheit vor dem Aus.

Und Ryland Grace ist – ob er will oder nicht – der einzige, der eine Lösung finden kann. Der Trailer deutet bereits an, dass Regisseure Phil Lord & Christopher Miller („Spider-Verse“) ihren ganz eigenen Ton gefunden haben. Optisch darf man mit einem visuell opulenten Spektakel rechnen. Doch es sind die Zwischentöne, die auffallen: Der Film scheint sich ebenso sehr für die menschliche Komponente dieser Ausnahmesituation zu interessieren wie für die große Katastrophe.

„Der Astronaut“ 2026 im Kino

Besonders spannend: „Eine unerwartete Freundschaft“ wird laut offizieller Synopsis ein zentraler Bestandteil der Geschichte. Was oder wen genau Grace da im All trifft, bleibt zwar vorerst im Verborgenen, aber die Neugier ist geweckt. Neben Ryan Gosling gehören zum Cast von „Der Astronaut“ auch Sandra Hüller, Lionel Boyce, Ken Leung und Milana Vayntrub.

Das Drehbuch stammt von Drew Goddard, der schon „Der Marsianer“ für die Leinwand adaptiert hat. Produziert wurde das Ganze von Amy Pascal, Ryan Gosling, Phil Lord, Christopher Miller, Aditya Sood, Rachel O’Connor und Andy Weir selbst. Wer also auf intelligente Science-Fiction mit emotionalem Tiefgang hofft, sollte sich den Kinostart im Jahr 2026 schon mal vormerken.