Disney und Pixar überraschen Animationsfans mit einer großen Neuigkeit. Denn sie haben nun die Fortsetzung von „Coco – Lebendiger als das Leben!“ offiziell bestätigt. Die Ankündigung kam persönlich von Disney-CEO Bob Iger bei einem Treffen mit Aktionären und sorgte wenig verwunderlich für reichlich Begeisterung in der Disney-Community. Allerdings müssen sich Fans des ersten Teils noch etwas gedulden.
Laut Disney soll „Coco 2“ nämlich erst 2029 in die Kinos kommen. Dennoch gibt es bereits jetzt genug Gründe zur Vorfreude. Schließlich steht Pixar wie kaum ein anderes Studio für herausragende Animationskunst. Mit insgesamt elf Oscars in der begehrten Kategorie „Bester Animationsfilm“ gilt Pixar zu Recht als Schwergewicht der Branche. Filme wie „Findet Nemo“, „Ratatouille“, „WALL-E“ und „Oben“ untermauerten den Ruf Pixars, anspruchsvolle Inhalte mit emotionaler Tiefe und herzhaftem Humor perfekt zu kombinieren.
In den letzten Jahren konzentrierte sich Pixar zunehmend auf Fortsetzungen bekannter Erfolgsfilme. Nach Filmen wie „Findet Dorie“ und „Die Monster Uni“ konnten vor allem „Die Unglaublichen 2“ und „Alles steht Kopf 2“ kommerzielle Erfolge feiern. „Alles steht Kopf 2“ etwa avancierte mit knapp 1,7 Milliarden US-Dollar an den Kinokassen sogar zum erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten.
Daher ist es wenig verwunderlich, dass Pixar nun auch „Coco“ fortsetzt, der im Jahr 2017 über 800 Millionen US-Dollar einspielte und speziell in Märkten wie China und Lateinamerika außerordentlich durch die Decke ging. Für das angekündigte Sequel von „Coco“ konnten erneut die beiden ursprünglichen Regisseure Lee Unkrich und Adrian Molina verpflichtet werden.
Vor allem Unkrich ist kein Unbekannter. Er gewann bereits zwei Oscars als Regisseur für „Toy Story 3“ und „Coco“. Laut Bob Iger befindet sich „Coco 2“ derzeit noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, doch verspricht Pixar erneut eine emotionale Geschichte voller Humor und Abenteuer. Im Originalfilm „Coco“ begleitete man den jungen Miguel auf eine bewegende Reise ins mexikanische Reich der Toten.
Dort erforschte er seine familiären Wurzeln und deckte Geheimnisse auf, die über Generationen verborgen blieben. Neben seiner farbenfrohen Inszenierung beeindruckte der Film durch seine liebevolle Darstellung mexikanischer Kultur und Traditionen rund um den Día de Muertos, den Tag der Toten.
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