Im Jahr 1979 schuf Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachman den Roman „The Long Walk“, einen der ersten Werke im Survival-Thriller-Genre. Jetzt, mehr als vier Jahrzehnte später, ist eine filmische Adaption des Romans in Arbeit, inszeniert von niemand Geringerem als Francis Lawrence, dem Regisseur hinter den Blockbustern „Die Tribute von Panem“ und „I Am Legend“.

In „The Long Walk“, oder „Todesmarsch“, wie der Roman im Deutschen heißt, wird man in eine düstere dystopische Welt entführt, in der eine Gruppe ausgewählter Jugendlicher in einem gnadenlosen Wettkampf gegeneinander antritt. Der letzte Überlebende dieses grausamen Marsches wird mit einem Leben im Luxus belohnt. Der Film verspricht, in seiner Brutalität der Vorlage treu zu bleiben.

Verfilmung mit hohem Gewaltgrad

Drehbuchautor JT Mollner unterstrich in einem Gespräch mit „Cinemablend“ die Intention des Regieteams, die beklemmende Atmosphäre des Buches einzufangen: „Wir waren wirklich nicht zimperlich. Das meiste von dem Zeug, was man beim Lesen als schwer zu verdauen empfunden hat, ist drin.“

Die Dreharbeiten haben bereits in Kanada begonnen, allerdings steht ein konkretes Startdatum für „The Long Walk“ noch aus. Besetzt ist der brutaler Survival-Thriller mit einer Reihe von spannenden Stars, darunter Charlie Plummer und David Jonsson sowie die Jungstars Roman Griffin Davis aus „Jojo Rabbit“ und Cooper Hoffman, bekannt aus „Licorice Pizza“. Zudem werden Judy Greer und „Star Wars“-Legende Mark Hamill vor der Kamera stehen.

Von Ăśberlebenskampf und staatlicher Kontrolle

Trotz der langen Zeitspanne seit der Erstveröffentlichung des Romans, bleibt der Plot von „The Long Walk“ bis heute überaus mitreißend. In einer Zukunft, in der die Teilnehmer eines von der Militärregierung inszenierten Marathons ums Überleben kämpfen, wird jeder, der stehen bleibt, zuerst verwarnt und dann eliminiert. Diese extreme Darstellung von Überlebenskampf und staatlicher Kontrolle wird auch in der Verfilmung sicherlich eines der zentralen Themen sein.

Mollner betonte weiter, dass fĂĽr Lawrence die Adaption eine Herzensangelegenheit sei und er den dĂĽsteren Ton des Originals unbedingt beibehalten wollte. Das Ziel sei es, einen Film zu schaffen, der nicht nur die Fans des Genres anspricht, sondern auch eine neue Generation von Zuschauern fĂĽr Kings Werk begeistern kann.

Quelle: kinoundco.de